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15 Erkenntnisse für ein erfolgreiches Network-Geschäft

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15 Erkenntnisse für ein erfolgreiches Network-Geschäft

Robert Pauly Robert Pauly vor 5 Jahren
8 Minuten zum Lesen

Eine Checkliste unumstößlicher Gesetze für Ihren erfolgreichen Gruppenaufbau

Liebe Networkerin, lieber Networker,

wie Sie wissen, ist der Titel „GoPro“ (die amerikanische Abkürzung für „Werden Sie zum Profi“) das derzeit gefragteste Buch bzw. Hörbuch im Network Marketing. Nicht ohne Grund, denn der Autor Eric Worre ist nicht nur ein Spitzennetworker, der mit diesem Geschäft ein Multi-Millionen-Vermögen verdient. Darüber hinaus ist Eric auch einer der weltweit besten Trainer für Networker. Und damit in der in der Lage, Neueinsteigern die grundlegenden Erfolgsprinzipien schnell und wirksam zu vermitteln.

Zwar gehe ich davon aus, dass Sie Buch und Hörbuch bereits für sich und Ihre wichtigsten Gruppenpartner bestellt haben. (Falls nicht, sollten Sie dies unbedingt gleich hier tun.) Aber vielleicht geht es Ihnen ja ähnlich wie mir: Wenn ich die letzten Seiten eines Buches zu Ende gelesen habe, kann ich mich oftmals nicht mehr genau daran erinnern, was auf den ersten Seiten stand.

Daher erstelle ich mir von Büchern, die mir wichtig sind, eine Zusammenfassung der wichtigsten 15 Erkenntnisse. Und stelle zu jeder Erkenntnis eine Frage, die ich gerne mit „Ja“ beantworten möchte. So, dass ich eine Kurzreferenz dieses Buches habe, um nicht alles nochmal lesen zu müssen. Um mir aber trotzdem die wichtigsten Inhalte jederzeit in Erinnerung rufen zu können.

Eine solche Kurzreferenz zu Erich Worres Buch„GoPro“ finden Sie heute in diesem Beitrag.

Viel Erfolg wünscht

Ihr Robert Pauly

 

  • Wer neu bei Ihrem Network-Geschäft einsteigt, sieht noch keinen klaren Erfolgsweg vor sich. Sondern nur eine Art Nebel. Dieser Nebel lässt keine Selbstsicherheit entstehen, sondern erschafft Ängste.

Frage Nr. 1: Sorge ich dafür, dass sich dieser Nebel schnell auflöst?

  • Es gibt drei Gruppen von Menschen im Network Marketing: Träumer, Amateure und Profis. Träumer denken, sie brauchen nichts zu tun. Amateure wissen, dass sie etwas tun müssen, wissen jedoch nicht, wie. Profis wissen, dass sie etwas und wie sie es tun müssen.

Frage Nr. 2: Stelle ich sicher, dass meine Neueinsteiger so schnell wie möglich von Stufe 1 auf Stufe 3 kommen – oder lasse ich sie auf Stufe 1 stehen?

  • Die meisten Neueinsteiger verheizen ihre beiden wertvollsten Ressourcen – ihre Anfangsbegeisterung und ihre Bekanntenliste.

Frage Nr. 3: Sorge ich in meiner Gruppe dafür, dass diese wertvollen Rohstoffe so effizient wie möglich genutzt werden?

  • Der Begriff „Wachstumsschmerzen“ gilt nicht nur in unserer Kindheit, sondern auch im Network Marketing.

Frage Nr. 4: Helfe ich meinen Partnern, diese Schmerzen zu überwinden – oder lasse ich zu, dass sie wegen dieser Schmerzen (Zurückweisung, Misserfolge, etc.) aufgeben?

  • Die meisten Leute verdienen in ihrem jeweiligen Beruf nicht viel Geld. Aber die meisten Leute denken trotzdem, dass sie nicht zur Gruppe der meisten Leute gehören. Sondern glauben, dass sie es besser wissen und uns Ratschläge über Network Marketing erteilen können.

Frage Nr. 5: Vermeide ich es, auf die Aussagen der meisten Leute zu hören? Und höre ich gezielt darauf, was die wenigen außergewöhnlichen Menschen zu sagen haben?

  • Network Marketing ist wie ein Langstreckenflug: Selbst eine geringe Abweichung vom Kurs sorgt mit der Zeit für eine massive Fehlentwicklung.

Frage Nr. 6: Sorge ich bei mir und bei meinen Partnern für eine ständige Kurskontrolle?

  • Menschen, die alleine sind, fühlen sich schwach und unsicher.

Frage Nr. 7: Stelle ich sicher, dass meine Neueinsteiger so schnell wie möglich in eine starke und positiv denkende Gemeinschaft eingebunden werden?

  • Beziehungen zu positiven und erfolgreichen Menschen sorgen für zwei Dinge: Sie schotten uns von negativen Gedanken ab, während sie gleichzeitig unsere Energietanks mit positiven Einflüssen auffüllen. Beziehungen zu negativen Menschen reißen Löcher in unsere Energietanks und saugen diese zusätzlich noch leer.

Frage Nr. 8: Baue ich ein Umfeld aus Menschen auf, die mich aufbauen?

  • Ein Sprichwort sagt: Zuviel Vertrautheit schafft Verachtung. Anders ausgedrückt: Wer in erster Linie Freunde zum Reden sucht, verliert seine Geschäftspartner, die nicht reden, sondern arbeiten wollen.

Frage Nr. 9: Schaffe ich bei meinen Partnern ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Respekt und Vertraulichkeit?

  • 90% allen Lernens entsteht durch Tätigkeiten, nicht durch Informationen.

Frage Nr. 10: Liefere und konsumiere ich lediglich Informationen? Oder sorge ich bei mir und bei meinen Partnern zu 90% für Aktivitäten?

  • Nur wer fordert, kann auch fördern. Wenn wir unsere neuen Partner nicht mit einer klaren Erwartungshaltung konfrontieren, erschaffen wir vorsätzlich eine Laisser-Faire-Mentalität. Erfolgreiche Führungskräfte bieten zwar Unterstützung, stellen aber im Gegenzug klare Forderungen an ihre neuen Partner.

Frage Nr. 11: Habe ich Angst, meine Neueinsteiger zu erschrecken – oder stelle ich klare Anforderungen, um meine Partner zu Bestleistungen zu motivieren?

  • Finanzieller Druck erzeugt selten Ergebnisse. Den meisten Networkern ist die 1-3-5-7-Formel nicht bewusst. Ein nebenberuflicher Geschäftsstart bedeutet: 1 Jahr zur Konsolidierung, 3 Jahre zum Vollzeit-Einkommen, 5 Jahre zum überdurchschnittlichen Einkommen, 7 Jahre zur finanziellen Freiheit. Dieser Zeitrahmen lässt sich nicht abkürzen, weil jemand z.B. arbeitslos ist, mehr Zeit hat und dringend Geld braucht. Fast immer ist das genaue Gegenteil der Fall.

Frage Nr. 12: Achte ich darauf, dass meine Neueinsteiger eine sichere Einkommensquelle haben, während sie ihr Geschäft aufbauen? Und dass sie erst dann zu Vollzeit-Networkern werden, wenn sie genug Erfahrung und ein ausreichendes Einkommen haben?

  • Man sagt, gespartes Geld sei verdientes Geld. Versuchen Sie Neueinsteigern, die unter finanziellem Druck stehen, zu helfen, diesen Druck zu lindern. Nicht, indem Sie sie unter noch mehr Druck setzen, viele Verkäufe und Neueinstiege zu erschaffen. Sondern indem Sie ihnen helfen, sich von unnötigen Verpflichtungen zu trennen. Wer verschuldet ist und unter Druck steht, ist verspannt und deprimiert. Wer deprimiert ist, kann nicht begeistert sein. Helfen Sie Ihren Partnern entspannt und lebensfroh zu werden – und sehen Sie zu, wie die Verkäufe und Neueinstiege nahezu von alleine entstehen.

Frage Nr. 13: Gehe ich dem Mythos „Der braucht Geld, der muss auch gut sein?“ auf den Leim? Oder sorge ich für ansteckende Lebensfreude, die andere Menschen anzieht?

  • Die Wahrheit macht uns frei. In diesem Geschäft – in jeder Network-Firma – wird es Schwierigkeiten geben. Große und kleine, früher oder später. Wer von Anfang an nur „Friede, Freude, Eierkuchen“-Botschaften verbreitet, sagt nicht nur die Unwahrheit. Sondern schafft bei seinen Neueinsteigern auch unrealistische Erwartungshaltungen. Wenn wir jedoch von vornherein klar machen, dass es Hürden geben wird, die gemeistert werden wollen, sind unsere Partner vorbereitet: Zum einen darauf, dass wir offen und ehrlich sind – zum anderen dass sie nicht kalt erwischt werden, wenn negative Berichte, Abwerbungen und Linienausstiege vorkommen.

Frage Nr. 14: Produziere ich Fallobst, das beim ersten Windhauch verloren geht – oder erschaffe ich Gewinnerpersönlichkeiten, die jede Herausforderung meistern können?

  • Wer sich bekannt macht, macht sich erfolgreich. Es gibt eine Angewohnheit, die für mindestens die Hälfte aller Fehlschläge im Network verantwortlich ist. Es ist die Denkweise: „Ich gehe es vorsichtig und langsam an, dann kann nichts schiefgehen.“ Nun, es kann nicht nur – es wird schiefgehen. Diese Haltung zeigt sich durch Internetseiten ohne Fotos, durch Flyer ohne Adressangabe bzw. Telefonnummer und durch ähnliche Heimlichtuereien. Einerseits erfahren auf diese Weise nur wenige Menschen von uns. Und den wenigen, die von uns hören, signalisieren wir: „Ich bin mir dieser Sache, die ich hier mache, nicht wirklich sicher.“ Kein guter Einstieg, um ein Geschäft erfolgreich zu machen. Sondern die Einstellung eines ängstlichen Fahrradanfängers: „Wenn ich nicht so fest in die Pedale trete, dann kann ich auch nicht hinfallen.“ Doch, gerade dann.

Frage Nr. 15: Sorge ich dafür, dass meine neuen Partner von Anfang an eine echte Verpflichtung eingehen? Indem sie sich und ihr neues Geschäft so schnell wie möglich so bekannt wie möglich machen?


 

Haben Sie sich alle Fragen selbst beantwortet?

Und haben Sie mehr als fünf davon mit „Nein“ beantworten müssen? Falls dies zutrifft, seien Sie beruhigt. Und zwar aus zwei Gründen:

Erstens: Die meisten Networker müssen – wenn sie ehrlich sind – mindestens 10 Mal mit „Nein“ antworten.

Zweitens: Je mehr Fragen Sie nicht mit „Ja“ beantworten konnten, umso größer ist Ihr Wachstumspotential. Zum einen, weil Sie jetzt eine Anleitung haben, worauf Sie achten müssen. Zum anderen, weil Sie – wenn Sie bereits alles richtig tun würden – gar keinen Spielraum mehr für Änderungen hätten.

Daher habe ich zum Abschluss noch zwei Vorschläge für Sie:

  1. Überprüfen Sie Ihre Erfolgsaussichten, indem Sie sich die 15 Fragen regelmäßig stellen – und notfalls gegensteuern
  2. Falls Sie es noch nicht getan haben: Besorgen Sie für sich und für Ihre Gruppenpartner das Buch und Hörbuch „GoPro“ von Erich Worre. Informationen finden Sie, wenn Sie hier klicken.
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Robert Pauly
Robert Pauly

Robert Pauly verhilft als Coach seit über zehn Jahren Networkern zu mehr Erfolg. Sein beliebtes Schulungsmaterial (Bücher, CDs, DVDs) wird von erfolgreichen Führungskräften zur Mitarbeiterschulung eingesetzt.

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2 Kommentare

  1. Avatar
    Bernd Zumpe 20. Oktober 2014

    Vielen Dank für diese 15 Fragen und dem ermutigenden Nachsatz. Ich habe das Buch von Eric Worre inzwischen schon dreimal gelesen und bin fasziniert von der Klarheit und Einfachheit. Ich habe es im Kollegenkreise weiterempfohlen und mein Zweitexemplar weitergereicht und damit eine Lawine ausgelöst, die Sie schon bemerkt haben dürften.

    Alle Gute & weiterhin viel Erfolg wüsncht
    Bernd Zumpe

    Antworten
  2. Avatar
    Hermann Käuper 16. November 2014

    Super – geht sofort an mein Team!

    Antworten

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