LADE

Tippen um zu suchen

86.400 – Die wichtigste Zahl in Ihrem Leben

Alle Artikel

86.400 – Die wichtigste Zahl in Ihrem Leben

Erich Kammerer Erich Kammerer vor 7 Jahren
7 Minuten zum Lesen

„Stell dir vor, es gibt Krieg und keiner geht hin“. Kennen Sie diese naive Vision längst vergangener Zeiten? „Stell dir vor, es gibt einen wirtschaftlichen Aufschwung und keiner merkt´s“ ist hingegen „bittere“ Realität.

Ist es nicht so, dass allerorts von einem Boom der Wirtschaft in Europa geredet wird und doch steigt die Arbeitslosigkeit wie verrückt, während selbst Menschen in Brot und Arbeit am Existenzminimum leben? In einigen EU-Ländern, wie z. B. Spanien, liegt die Arbeitslosigkeit bereits deutlich über 20 Prozent. Die, die davon betroffen sind, müssen von der sprichwörtlichen Hand im Mund leben.

Nicht viel besser ergeht es vielen Arbeitern und Arbeiterinnen im deutschsprachigen Raum. Sie haben Arbeit bzw. eine Festanstellung, doch reicht das Geld, das sie damit verdienen, kaum zum Leben. Deshalb flüchten immer mehr von ihnen in Zweitjobs, was nicht wirklich zur Lösung des Problems beiträgt. Wie sollte es auch? Mit einem Stundenlohn von ca. 7 Euro ist das auch kaum möglich. Wobei die Rede vom Stundenlohn ist. Nicht von der Zeit, die für An- und Abfahrt anfällt nebst Fahrtkosten. Wer für zwei Stunden Arbeitseinsatz drei Stunden unterwegs ist, muss ehrlicherweise mit drei Stunden Zeitaufwand rechnen, von denen aber nur zwei bezahlt werden. Somit sinkt der effektive Stundenlohn auf unter fünf Euro, und zwar ohne Berücksichtigung der Fahrtkosten. Der März 2012 war der Monat mit den höchsten Spritkosten aller Zeiten. Sehr zum Leidwesen der Autofahrer, die berufsbedingt auf ihr Fahrzeug angewiesen sind. Die extrem gestiegenen Benzinkosten reißen ein riesiges Loch in die Haushaltskasse, das nicht so einfach gestopft werden kann. Während die Kosten steigen, stagnieren die Einnahmen. In Sachen „Sprit“ gehen Experten inzwischen von Mehrkosten aus, die weit über 30 Prozent des Vorjahres liegen dürften. Wer bisher übers Jahr mit 3.000 Euro Fahrkosten kalkulierte, muss inzwischen von mehr als 4.000 Euro ausgehen. Keine Lohnerhöhung kann diese explosionsartige Entwicklung auffangen. Das ist die bittere Realität und ein Grund, warum Arbeitnehmer nie auf den sprichwörtlichen grünen Zweig kommen.

Wer für weniger als 5 Euro die Stunde oder ein paar Cent mehr arbeiten geht, hat nie eine realistische Chance, finanzielle Freiheit und Sicherheit zu erlangen. Er wird sich jeden Tag aufs Neue die Überlebensfrage stellen müssen.

Stellen auch Sie sich diese Frage, die nicht zuletzt Ihre Lebensqualität massiv beeinflusst?

Dann ist es an der Zeit, Ihr Denken im wahrsten Sinne des Wortes zu überdenken. Reich wurden die Menschen zu allen Zeiten nie durch Anwesenheit am Arbeitsplatz, einmal von einigen wenigen Vorstandsvorsitzenden börsennotierter Unternehmen abgesehen. Geldverdienen ist immer eine temporäre Herausforderung. Arbeiter und Angestellte tauschen im übertragenen Sinne ihre Zeit gegen einen Stundenlohn. Und genau hier liegt das Problem. Zeit ist begrenzt und damit das Einzige auf der Welt, das allen Menschen am Tag in gleicher Menge zur Verfügung steht, rund 86.400 Sekunden pro Tag (natürlich minus eine Tausendste Sekunde für die Zeit für den Sprung von heute auf morgen). Von 0:00 bis 23.59 Uhr. Tagein Tagaus. Es gibt aus meiner Sicht nichts Gerechteres als die Zeit. Einzig, was wir daraus machen, unterscheidet uns.

Kein Mensch kann unentwegt zehn Stunden am Tag arbeiten, weil dem menschlichen Körper Grenzen gesetzt sind. Somit ist klar, dass im besten Fall auch nur für zehn Stunden gezahlt wird. Bei einem Stundenlohn von 8 Euro sind es somit 80 Euro Tageslohn.

Arbeiter wie Angestellte sind Unterlasser, weil sie es unterlassen, mehr aus ihrem Leben zu machen. Dagegen sind Unternehmer nicht zwingend die Selbstständigen, sondern Menschen, die etwas unternehmen. Sie unternehmen etwas gegen ihren finanziellen Engpass, gegen ihre Abhängigkeit von ihrem Chef, gegen Altersarmut und gegen Bevormundung. Kurzum: Sie sind bereit, sich den Realitäten des Lebens zu stellen. Sie sehen der Realität ins Auge und hadern nie mit ihrem Schicksal. Sie wissen, dass das Leben kein Wunschkonzert ist, sondern eine Herausforderung, die täglich aufs Neue bewältigt werden muss. Statt mit dem Finger auf einen aus ihrer Sicht Schuldigen aus Arbeitswelt, Elternhaus oder Politik zu zeigen, richten sie selbigen auf sich und erkennen, dass sie selbst für ihr Leben verantwortlich sind. Infolgedessen müssen sie sich ändern, damit sich etwas verändert.

Das bedeutet nicht, dass jeder, der um diese Erkenntnis weiß, plötzlich seinen Job schmeißt um als Selbstständiger, gemeinhin bezeichnet als Unternehmer, Geld zu verdienen. Selbst und ständig zu arbeiten ist „Hardcore“ und muss trainiert werden, gleichsam einem schlaffen Muskel, der erst durch regelmäßiges Training zum Vorzeigeobjekt wird.

„Kluge“ Menschen haben längst erkannt, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, als die „Tabula Raser-Methode“. Network-Marketing ist eine solche. Es ist nicht nur der vernünftigste Weg, Haupt- wie Nebenberuf zu kombinieren. Es ist auch der einzige Weg, in aller Ruhe und bei guter Bezahlung seine Grenzen auszuloten. Networker können auch weiterhin in ihrem Hauptberuf arbeiten, während sie in der freien Zeit, auch Freizeit genannt, als Networker aktiv werden. So haben sie alle Zeit der Welt, in aller Ruhe ein zweites Einkommen aufzubauen. Sie machen aus Zeit Geld! Sollte dieses, wie in vielen mir bekannten Fällen, eines Tages deutlich über das des Hauptberufes liegen, können sie problemlos wechseln. Nirgends gibt es mehr unternehmerische Freiheiten als durch Network-Marketing.

Gerade die Möglichkeit, etwas risikolos auszuprobieren, macht Network-Marketing so einzigartig. Wobei risikolos nicht gleichzusetzen ist mit „ich habe keine Ahnung“. Alles im Leben unterliegt Gesetzmäßigkeiten. Wer diese Gesetze übertritt bzw. nicht um sie weiß, kann sehr schnell Schiffbruch erleiden. Oder wie es der US-amerikanische Schriftsteller Mark Twain einst sagte: „Nachdem wir das Ziel aus den Augen verloren, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.“ Es spielt im Leben keine Rolle, ob Sie reich sein, einen Menschen erobern, oder Geschäfte abschließen wollen. Sie müssen sich immer an Regeln halten. Gäbe es solche nicht, würde der Straßenverkehr im Chaos enden. Nur zwei Farben in Verbindung mit einer Signalanlage reichen aus, den Verkehr weltweit einigermaßen störungsfrei fließen zu lassen: Rot und Grün. Rot heißt: Stopp! Grün: Go! Dazwischen gibt es nichts! Auch dann nicht, wenn es in einigen Ländern Ampeln mit drei Farben, also gelb (orange) gibt. Das ist überflüssig, wie jeder Autofahrer weiß!

Nicht viel anders geht es in der Welt der finanziellen Freiheit zu. Auch hier gibt es Regeln, denen wir uns für unseren Erfolg unterzuordnen haben. Wer glaubt, ohne Regeln voranschreiten zu können, wird scheitern.
Woher aber kommen diese Regeln? Nun, zum einen aus der Natur, zum anderen von erfolgreichen Menschen, die sie „entdeckten“ und selbst anwendeten. So auch der Trainer und Bestseller-Autor unseres Verlages Darren Hardy. Ich vergleiche seine Ausführungen im weitesten Sinne auch mit der schlichten Feststellung, dass wir nur erfolgreiche Menschen werden können, wenn wir zuvor die Gnade der Geburt erfahren durften. So überheblich ist Darren Hardy dann doch nicht. Er beschränkt sich nur auf die ersten sieben Tage. Nicht des Lebens, sondern auf die sieben Tage nach der Unternehmensgründung. Das sind aus Hardy´s Sicht die wichtigsten.

Warum?

Nun, das und noch vielmehr hören Sie in seinem Hörbuch-Beststeller: „Die ersten 7 Tage“, das jetzt auch in Deutsch verfügbar ist. In diesem umfangreichen CD-Programm erfahren Sie, wie Sie in den ersten 7 Tagen den Sprung in die Zukunft schaffen, um Ihr Leben dauerhaft positiv zu verändern.

Wenn das Ihr Ziel ist, dann sollten Sie nicht zögern und jetzt bestellen.

Die esten 7 Tage

Ich freue mich auf ein Feedback von Ihnen. Bis dahin alles Gute und eine erfolgREICHe Zeit.

Erich Kammerer
Erich Kammerer

Gründer und Geschäftsführer von Life Success Media

  • 1

3 Kommentare

  1. Avatar
    Steffen Wildt 13. April 2012

    Hallo Herr Kammerer,

    allerorten liest man es: Das Geld wird immer knapper. Woran liegt das eigentlich? Und wie könnte eine Lösung aussehen? Sie bieten eine an. Das ist gut. Schaut man genauer hin, geht es Ihnen natürlich genau wie den allermeisten einfach um mehr Einkommen. Aber wem verkaufen wir denn etwas, wer soll uns etwas abnehmen? Salopp gesagt geht es doch darum, einen anderen Menschen zum Handeln zu motivieren und sich anschließend von dessen Ertrag ein Stück abzuzweigen, oder? So funktioniert schließlich jedes Unternehmen.

    Sie schreiben richtig, dass die Einkommen sinken. Ist das eigentlich verständlich? Schließlich geht doch jeder etwa die gleiche Zeit arbeiten. Wieso haben dann einige so viel und andere so wenig? Wollen wir denn überhaupt in so einer Gesellschaft leben, in der ständig und von allen Seiten versucht wird, uns etwas zu verkaufen? Wollen Sie ständig ‚überzeugt‘ werden, Geld auszugeben? Ich finde unsere Art des Wirtschaftens paradox. Keiner will so richtig auf diese Weise tätig sein (z.B. im Verkauf) und die meisten stört es, wenn versucht wird, Ihnen etwas zu verkaufen. Unser gesellschaftliches Klima geht damit Stück für Stück den Bach hinunter. Und das will ich verhindern. Wenn ich an die psychologisch und neurowissenschaftlich durchdachten Marketingmaßnahmen der Unternehmen denke bin ich mir sicher, dass wir da auf einem Holzweg sind. Mich stört es, dass Leben nur noch auf Geld reduziert wird. Ich finde es verwunderlich, welche Ansprüche die meisten von uns haben bzw. sich einreden lassen und worauf sie zuallererst verzichten – nämlich auf Lebensqualität und Beziehung. Das gibt es nicht für Geld, nur im Tausch gegen Zeit. Und da schließt sich der Kreis wieder. Wieso sollte es erklärtes Ziel sein, möglichst viel Geld zu haben? Eine Lösung dafür sieht übrigens sehr einfach aus. Wir brauchen nur die Vermögenswerte etwas gerechter aufzuteilen, an deren Erschaffung sich ja auch alle beteiligt haben. An einem bedingungslosen Grundeinkommen kommt man damit nicht vorbei. Und glücklicherweise greifen auch Parteien dieses Thema zunehmend auf. Haben wir dieses Einkommen, wird Selbständigkeit deutlich aufgewertet und um sich greifen. Damit wird eigenverantwortliches Handeln einen anderen Stellenwert bekommen. Stellen wir uns doch lieber die Frage, wie wir miteinander leben wollen. Das dickere Auto ist nach 5 Jahren wahrscheinlich eh kaum noch etwas wert.

    Jemandem aus dem Network-Marketing so etwas zu erzählen ist wahrscheinlich nicht sonderlich fruchtend aber ich tue es trotzdem. Vielleicht bleibt ja die eine oder andere Nachdenklichkeit hängen.

    Herzliche Grüße,
    Dr. Steffen Wildt

    Antworten
    1. Erich Kammerer
      Erich Kammerer 16. April 2012

      Guten Dr. Wildt,

      Sie haben recht. Wir leben in einer Welt, die nur noch auf Äußerlichkeiten wert legt und Geld zum Maß aller Dinge sterilisiert. Ich teile auch Ihre Meinung, dass es an der Zeit ist, dieses System zu verändern. Allerdings halte ich das bedingungslose Grundeinkommen für bedenklich, weil es per se unterstellt, dass es von allen gewünscht wird. Und das ist mitnichten der Fall. Es gibt einfach Menschen, die wollen für herausragende Leistung herausragend bezahlt werden. Diese Eliten halten ein Land am Leben. Was wird aus ihnen, wenn sie in diesem Land schlechtere Bedingungen vorfinden? Wissen ist in vielen Länder der EU einziger Rohstoff, der zudem leicht von A nach B wechseln kann. In dieser Welt wird es nie möglich sein, alle Staaten gleichzuschalten. Also geht die Elite dorthin, wo sie am besten bezahlt wird.

      Ein weiteres Problem ist die Frage nach dem Personenkreis. Wem soll es zustehen? Nur Personen, die z. B. in Deutschland leben? Dann würden auch Migrationen zu berücksichtigen sein, die vielleicht dadurch er ausgelöst werden. Oder aber wollen wir es den Staatsangehörigen zukommen lassen, auch dann, wenn sie innerhalb der EU leben und nicht mehr in diesem Staat? Das könnte wiederum kollidieren mit dem EU-Recht (Diskriminierung anderer EU-Bürger). Hier zeigt sich, was ein Gedanke bereits für neue Fragen aufwirft.

      Zudem gibt es ein psychisches Problem – für mich das größte Hinderniss bei allen Überlegungen. Es ist am Ende immer der Mensch, der hier das Problem auslöst. Nach Sicht der katholischen Kirche, die ich nicht zwingend teile, gibt es sieben Todsünden. Eine davon ist die Invida, also Neid. Allein aus diesem Grund ist eine Form der Gleichschalte nicht möglich. Es wird immer Menschen geben, die mehr haben wollen als andere. Sie wollen von anderen ob ihrer Leistung oder Besitzes bewundert werden. Forscher sind sich einig, dass dieses Verhalten bereits in unseren Genen veranlagt ist. Wir können nicht anders, selbst wenn wir wollten. Zur Invida zählt auch Eifersucht. Statistiken beweisen, dass in 80 % aller Mordfälle diese Sucht der Auslöser war.

      Mahatma Gandhi nannte seine sieben Todsünden. Eine war für ihn „Reichtum ohne Arbeit“. Dem kann ich mich nur anschließen. Solange ein Geldsystem auf Wetten, Spekulieren und Zocken aufgebaut ist, solange wird sich nichts ändern. Solange es so einfach ist, aus Geld noch mehr Geld zu machen, solange werden wir dem Treiben machtlos zusehen. Erst wenn jeder Transaktion eine Art „Sachwert“ hinterlegt ist oder ein Gegengeschäft, wird sich etwas verändern können. Das hätte sofortige Auswirkung auf die Arbeit der Hedgefondsmanager. Geld würde auf das reduziert, was ist es: Ein Tauschmittel.

      Solange der Staat durch die kalte Progression an der Inflation verdient und seinen Bürgern mehr Steuern abverlangt, als ihm zusteht, mein Bäcker Geld verlangt, das Schulgeld ebenfalls in Euro bezahlt werden muss und ich bei der Tankstelle meinen guten Willen nicht gegen Sprit eintauschen kann, sondern es nur durch Bares erhalte, ich beim Zahnarzt eine Zusatzbehandlung in Cash bezahlen muss und im Krankenhaus nur ein Zweitbettzimmer bekomme, wenn ich den Mehrpreis bezahle, das Pflegeheim eines mir Nahestehenden Menschen selbigen nur deshalb aufgenommen hat, weil ich dafür bezahle, solange werde ich mir Gedanken machen müssen, wie sich die finanzielle Situation unter den gegenwärtigen Bedingungen verbessern lässt. Das schließt nicht aus, dass ich, so wie Sie, mir ein anderes System wünsche und hoffe, dass es auch so kommen wird.

      In diesem Sinne, es hat mir Spaß gemacht, mit Ihnen über ein brisantes Thema zu diskutieren. Seien Sie gespannt, auch weiterhin folgende Newsletter.

      Mit freundlichen Grüßen

  2. Avatar
    Fritz Dominik Buri 13. April 2012

    Lieber Erich Kammerer

    Hut ab, ein sehr guter Aritkel und treffend geschrieben und ich stelle doch mit Freuden fest, dass bei den Menschen allmählich ein Umdenken stattfindet, doch leider noch nicht bei der grossen Masse.
    Doch ich hoffe und wünsche es den Menschen dass sie ihre Chancen erkennen und sich ihre Träume anfangen zu verwirklichen.
    Herzliche Grüsse aus der Schweiz.
    Fritz Dominik Buri

    Antworten

Hinterlasse ein Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.