Die 5 häufigsten Einwände – und wie du souverän damit umgehst

`Einwände - Die 5 häufigsten Einwände im Network Marketing

“Ich habe keine Zeit.”
“Ich habe kein Geld.”
“Ist das nicht Pyramide?”
“Ich kenne niemanden.”
“Ich muss mit meinem Partner darüber sprechen.”

Wenn du im Network Marketing bist, hast du diese Sätze schon hundertmal gehört. Du kennst die 5 häufigsten Einwände, die Menschen vorbringen, wenn du ihnen dein Geschäft vorstellst.

Und für die meisten Networker fühlen sich diese Einwände wie eine Wand an. Eine Ablehnung. Ein “Nein”.

Aber hier ist die Wahrheit: Ein Einwand ist kein “Nein”. Ein Einwand ist eine Frage.

Wenn jemand sagt “Ich habe keine Zeit”, sagt er eigentlich: “Warum sollte ich meine Zeit dafür investieren?”

Wenn jemand sagt “Ich habe kein Geld”, sagt er eigentlich: “Ist das Risiko es wert?”

Wenn jemand sagt “Ist das nicht Pyramide?”, sagt er eigentlich: “Ist das legal und seriös?”

Ein Einwand ist keine Tür, die dich schließt. Es ist eine Tür, die dich öffnet – wenn du weißt, wie du hindurchgehst.

Heute lernst du, wie du mit den 5 häufigsten Einwänden souverän umgehst – ohne zu diskutieren, ohne zu überreden, ohne zu manipulieren.


Einwand #1: “Ich habe keine Zeit.”

Das ist der häufigste Einwand überhaupt. Und meistens ist er eine Ausrede.

Warum? Weil wir alle Zeit für die Dinge finden, die uns wichtig sind. Wenn dein Arzt anruft und sagt, dass du dringend vorbeikommen musst, findest du Zeit. Wenn dein Kind krank ist, findest du Zeit.

Die Frage ist also nicht, ob die Person Zeit hat. Die Frage ist, ob sie es für wichtig genug hält.

Die falsche Reaktion:

“Aber es dauert nur 30 Minuten pro Tag!”

Das ist Rechtfertigung. Und Rechtfertigung wirkt verzweifelt.

Die richtige Reaktion:

“Ich verstehe total, dass du viel um die Ohren hast. Genau deshalb habe ich das selbst angefangen – weil ich nach einer Möglichkeit gesucht habe, die sich in meinen Alltag einfügt, ohne mein ganzes Leben zu fressen. Magst du dir mal 15 Minuten Zeit nehmen, um zu sehen, wie andere das hinbekommen? Und dann entscheidest du, ob es für dich passt.”

Was passiert hier?

  • du validierst den Einwand (Ich verstehe)
  • du zeigst, dass du das gleiche Problem hattest
  • du bietest eine niedrigschwellige Lösung an (15 Minuten)
  • du gibst die Kontrolle zurück (Du entscheidest)

Einwand #2: “Ich habe kein Geld.”

Dieser Einwand ist oft echt. Aber manchmal ist er auch eine Ausrede, weil die Person den Wert noch nicht sieht.

Die falsche Reaktion:

“Aber es kostet nur 50 Euro!”

Das minimiert das Problem der Person. Und das fühlt sich respektlos an.

Die richtige Reaktion:

“Ich verstehe, dass Geld gerade knapp ist. Darf ich dich etwas fragen? Wenn du eine Möglichkeit hättest, in 3 Monaten ein zusätzliches Einkommen von 300-500 Euro aufzubauen, wäre das interessant für dich? Weil genau das ist, was viele in unserem Team erreichen. Und die Startinvestition ist deutlich kleiner als das, was du zurückbekommst.”

Was passiert hier?

  • du validierst den Einwand
  • du stellst eine Frage, die den Fokus auf die Lösung lenkt
  • du zeigst den ROI (Return on Investment)
  • du machst klar, dass es eine Investition ist, keine Ausgabe

Einwand #3: “Ist das nicht Pyramide?”

Dieser Einwand kommt aus Unwissenheit. Die Person hat irgendwo gehört, dass Network Marketing illegal ist (was nicht stimmt), und hat Angst, etwas Falsches zu tun.

Die falsche Reaktion:

“Nein, das ist kein Pyramidensystem! Das ist völlig legal!”

Das klingt defensiv. Und Defensive wirkt unsicher.

Die richtige Reaktion:

“Gute Frage! Ich hatte am Anfang die gleiche Sorge. Der Unterschied ist: Bei einem Pyramidensystem gibt es kein echtes Produkt, und nur die an der Spitze verdienen. Bei uns gibt es ein echtes Produkt, das Menschen kaufen, weil sie es wollen – nicht, weil sie Partner werden müssen. Und jeder kann das gleiche Einkommen erreichen wie die Person, die ihn eingeladen hat. Magst du dir mal anschauen, wie das genau funktioniert?”

Was passiert hier?

  • du validierst die Sorge
  • du erklärst den Unterschied klar und einfach
  • du lädst zur weiteren Information ein

Einwand #4: “Ich kenne niemanden.”

Dieser Einwand kommt aus Angst. Die Person denkt, dass sie ein riesiges Netzwerk braucht, um erfolgreich zu sein.

Die falsche Reaktion:

“Aber du kennst doch bestimmt ein paar Leute!”

Das klingt, als würdest du die Sorge nicht ernst nehmen.

Die richtige Reaktion:

“Weißt du was? Das haben fast alle am Anfang gedacht. Ich auch. Aber hier ist die Sache: Du brauchst kein riesiges Netzwerk. Du brauchst nur 3-5 Menschen, die wirklich interessiert sind. Und wir zeigen dir, wie du diese Menschen findest – auch wenn du nicht der Typ bist, der jeden anspricht. Magst du dir mal anschauen, wie das funktioniert?”

Was passiert hier?

  • du normalisierst die Sorge
  • du reduzierst die Erwartung (nur 3-5 Menschen)
  • du bietest Unterstützung an

Einwand #5: “Ich muss mit meinem Partner darüber sprechen.”

Dieser Einwand ist oft legitim. Aber manchmal ist er auch eine höfliche Art, “Nein” zu sagen.

Die falsche Reaktion:

“Okay, melde dich, wenn du mit ihm gesprochen hast.”

Das ist passiv. Und passiv führt zu nichts.

Die richtige Reaktion:

“Absolut, das macht total Sinn! Wichtige Entscheidungen sollte man gemeinsam treffen. Darf ich dich etwas fragen? Wäre es hilfreich, wenn dein Partner auch mal einen Blick darauf wirft? Ich könnte euch beide zu einem kurzen Zoom-Call einladen, wo wir alle Fragen klären. Wann hättet ihr beide mal 20 Minuten Zeit?”

Was passiert hier?

  • du validierst die Entscheidung
  • du bietest eine Lösung an (Partner einbeziehen)
  • du setzt einen konkreten nächsten Schritt

🛠 Deine Praxis-Aufgabe der Woche

Schreibe dir für jeden der 5 Einwände deine persönliche Antwort auf. Nutze die Struktur:

  1. Validieren: “Ich verstehe…”
  2. Verbinden: “Ich hatte die gleiche Sorge…”
  3. Lösung anbieten: “Magst du dir mal anschauen, wie…”

Übe diese Antworten laut. Vor dem Spiegel. Mit einem Freund. So lange, bis sie sich natürlich anfühlen.

Und dann: Wenn der nächste Einwand kommt, bist du bereit.


💥 Dein Montag-Schlussimpuls

Einwände sind keine Feinde. Du bist Chancen.

Eine Chance, Vertrauen aufzubauen. Eine Chance, Ängste zu nehmen. Eine Chance, zu zeigen, dass du die Person wirklich verstehst.

Die meisten Networker fürchten Einwände. Die Profis lieben sie.

Warum? Weil ein Einwand bedeutet, dass die Person noch zuhört. Dass sie noch interessiert ist. Dass sie nur eine letzte Frage hat, bevor sie Ja sagt.

Hör auf, Einwände zu fürchten. Fang an, sie zu umarmen.


Welcher Einwand macht dir am meisten zu schaffen? Hinterlasse einen Kommentar!

Erich


P.S.: Manchmal ist der Grund, warum wir mit Einwänden kämpfen, nicht, dass wir die falschen Worte sagen, sondern dass wir die falsche Energie ausstrahlen. Wenn du unsicher bist, spürt das die andere Person. Wenn du verzweifelt bist, spürt das die andere Person. Selbstvertrauen ist keine Technik, es ist eine innere Haltung. Und genau daran arbeiten wir in meinem Buch “Die Psychologie des Erfolgs”. Hier mehr erfahren →


Zitat der Woche:
“Ein Einwand ist keine Ablehnung. Es ist eine Bitte um mehr Information.” – Zig Ziglar

🔜 Nächste Woche im Montags-Impulse:
“Warum Social Media allein nicht reicht – Die Hybrid-Strategie für modernes Network Marketing.”

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