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Anti-MLM

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Anti-MLM

Tim Sales Tim Sales vor 11 Jahren
3 Minuten zum Lesen

Für all jene, die Anti-MLM eingestellt sind, MLM nicht mögen oder MLM sogar hassen …

Ich habe diese Website nicht ins Netz gestellt, um gegen Sie anzutreten oder Ihre Meinung über die MLM-Branche zu ändern.

In vieler Hinsicht sind wir uns ähnlich. Ich sehe auch die Probleme, die es im MLM gibt. Doch an einer Stelle unterscheiden wir uns – ich glaube daran, dass der MLM-Branche geholfen werden kann.

In Situationen wie diesen gibt es mindestens zwei Optionen: zu helfen oder zu schaden.

Lassen wir uns einfach annehmen, Sie hätten ein Kind und würden herausfinden, dass es Drogen nimmt. Würden Sie ihm helfen oder ihm schaden? Ich vermute einmal, Sie würden ihm helfen wollen. Genauso geht es mir mit der MLM-Branche.

Ich persönlich glaube, dass es nur ein einziges fundamentales Problem im MLM gibt – Training (beziehungsweise das Fehlen von Ausbildung). Die Aktivitäten der Branche haben sich von der wirklichen Ausbildung weg entwickelt. Heute sieht das „Standardtraining“ vor, eine Liste von 200 Menschen aufzuschreiben, diese anzurufen und ihnen zu erzählen, warum Sie begeistert sind. Das ist keine Ausbildung und meistens funktioniert es auch nicht.

Wenn Sie sich die frühesten MLM-Aktivitäten – etwa um 1945 – anschauen, dann werden Sie feststellen, dass ein Vertriebshändler erst dann einen weiteren Vertriebshändler sponsern durfte, wenn er selbst bewiesen hatte, dass er 25 Kunden gewinnen konnte. Diese Aktivität ERMUTIGTE Menschen dazu, ihre Vertriebshändler so auszubilden, dass sie das Produkt verkaufen konnten.

Seit den 1980er Jahren legen einige MLM-Unternehmen ihren Schwerpunkt ausschließlich darauf, neue Vertriebshändler zu gewinnen, die wiederum neue Vertriebshändler gewinnen etc. Diese Aktivität umgeht die Ausbildung eines neuen Vertriebshändlers, neue Kunden zu gewinnen. Hinzu kommen häufig mangelhafte Kommunikationsfähigkeiten und eine „Schnell-reich-werden”-Mentalität und schon haben Sie eine Branche, die in vielerlei Hinsicht Kritik verdient.

Für mich überwiegt aber definitiv das Gute. Die oben aufgeführten Fehler sind behebbar und es liegt in meiner Macht, sie innerhalb meines Rahmens und meiner Fähigkeiten zu korrigieren. Wenn Sie den Aktienmarkt, den Hypothekenmarkt, die Pharmabranche, die Unterhaltungsindustrie etc. genauer unter die Lupe nehmen, dann werden Sie schnell feststellen, dass überall etwas Schlechtes zu finden ist. Doch Sie werden genauso feststellen, dass es Gutes zu verzeichnen gibt.

Wenn MLM erstklassig – also First Class! – ausgeführt wird, dann ist es nicht dieselbe Branche, die Sie kritisieren.

Daher ist es meine Intention, der MLM-Branche zu helfen, da ich sehr stolz auf sie bin.

Mit besten Grüßen,

Tim Sales

Tim Sales
Tim Sales

Seine Erfahrung beim Aufbau einer Downline von 56.000 Network-Marketern half ihm bei der Entwicklung seiner Signature-Schulungsreihe. Als Botschafter für die Network-Marketing-Branche widmet sich Tim vermehrt der Entlarvung falscher Informationen über die Network-Marketing-Branche.

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14 Kommentare

  1. Hans-Dirk Reinartz 10. Oktober 2008

    Das ist eine First Class Begründung… einem Kind wird natürlich geholfen – auch wenn das MLM eigentlich schon erwachsen ist 🙂
    Beste Grüße
    Hans-Dirk Reinartz

    Antworten
  2. Patrick Kreft 13. Oktober 2008

    Besonders stimme ich der Aussage zu “ Seit den 1980er Jahren legen einige MLM-Unternehmen ihren Schwerpunkt ausschließlich darauf, neue Vertriebshändler zu gewinnen, die wiederum neue Vertriebshändler gewinnen etc. Diese Aktivität umgeht die Ausbildung eines neuen Vertriebshändlers, neue Kunden zu gewinnen. Hinzu kommen häufig mangelhafte Kommunikationsfähigkeiten und eine „Schnell-reich-werden”-Mentalität und schon haben Sie eine Branche, die in vielerlei Hinsicht Kritik verdient.“

    Genau das ist das Problem in der MLM-Branche – Die Karriereleitern vieler Unternehmen sind nur darauf ausgelegt,viele Partner einzuschreiben, egal ob man diesen hilft, selber Erfolgreich zu werden. Nur wenige Unternhemen legen auch Wert auf eine gute „Ausbildung“ der Partner.
    Hier ist jeder Sponsor gefragt – Seine Downline auch gut auszubilden.

    Antworten
  3. Elke Löffler 19. Oktober 2008

    Das ist eine gute Begründung und Antwort auf die Frage ob und vor allem „WARUM“ MLM teilweise verhasst ist. Ich durfte auch diese Erfahrung von Sponsern ohne Ausbildung machen und bin nun mit einer andern Firma besser dran, die sich auch um die NEUEN und ERFOLGLOSEN kümmert!
    Also Sie tun was Tolles um Vorwürfe auszuräumen. DANKE

    Antworten
  4. Marion Vosen 26. Oktober 2008

    Wie wahr! Ich habe auf vielen Seminaren gehört, dass es nicht um Verkauf geht. Man sollte sponsorn, was das Zeug hält. Wenn man es so von seiner Upline lernt, bringt man es seiner Downline auch bei.
    Das hat mich irgendwann sehr gestört und so habe ich eine Firma gefunden, die es eben so hält, wie es sein sollte.

    Antworten
  5. Wolfgang Bader 12. Dezember 2008

    Sie sprechen mir aus dem Herzen. Networking oder MLM muss doch auch heißen „Verkauf“. Wo bitte sollen denn die Umsätze herkommen?
    Es ist für mich sehr bedenklich, daß viele immer noch propagieren und propagieren dürfen: „Kein Verkauf“, „Aufbau von einem Konsumentennetzwerk auf Selbsbestellerbasis – aber niemals Verkauf“
    Wir – die wir von Network sprechen, die Network leben – sind verantwortlich, daß MLM und Network-Marketing wieder einen Namen und ein Ansehen bekommt, den ES verdient.
    Ich finde Ihre Seite ganz hervorragend.
    Kompliment…;o)

    Antworten
  6. Karsten Hampe 18. Dezember 2008

    Ja, hier wird der Nagel genau auf den Kopf getroffen.
    Nur durch ein Umdenken und der Rückkehr zu den „Ursprüngen“ ist es möglich, wirklich langfristig Erfolg zu haben. Unter Erfolg verstehe ich auch, daß zu allen Partnern der Downline eine intensive und positive Beziehung besteht. Und das schafft man tatsächlich nur durch Ehrlichkeit, gute Ausbildung und enge Zusammenarbeit.
    Und was wir networker hier in dieser Site zur Verfügung gestellt bekommen ist ein echter Meilenstein in der jüngsten MLM Geschichte. – Nutzt diese Infos !! –
    Mit den grössten Komplimenten an die Betreiber dieser Site
    Karsten

    Antworten
  7. Karsten Hampe 18. Dezember 2008

    Hallo, nochmal ich….
    Ich lese hier mehrfach „..eine Firma gefunden, die es so handhabt..“ oder so ähnlich.
    Bitte haltet euch vor Augen: Ihr seid selbständig. Wie Ihr eure Partner, eure Downline ausbildet, liegt einzig in eurer Hand.
    Networkende Grüße
    Karsten

    Antworten
  8. KLAUS ZANDER 25. Dezember 2008

    UM ES AUF EINEN NENNER ZU BRINGEN:AUCH FAHRRADFAHREN MUSS MAN LERNEN.DAS LEBEN IST EIN EINZIGER LERNPROZESS BIS MAN DEN LÖFFEL ABGIBT.DAS GLAUBE ICH SOLLTEN SICH ALLE MAL DURCH DEN KOPF GEHEN LASSEN

    Antworten
  9. Benno Schmid-Wilhelm 5. Januar 2009

    Dass der Schwachpunkt ungenügende oder fehlende Marketingausbildung ist, trifft hundertprozentig meine Zustimmung. Rest von Moderation gelöscht-

    Antworten
  10. Peggy Leuze 5. März 2009

    Ich bin von dieser Aufklärung begeistert, es finden sich noch genügend Unwissende oder falsch Aufgeklärte, die sich meist vom „Hören-sagen“ informiert sehen. Jedoch spornen mich diese Menschen weiter an, dabei zu bleiben und Ihnen zu helfen, es zu verstehen, wenn sie denn wollen.Es sind meist große Enttäuschungen und viel Unmut gegen die Unternehmen, wobei diese gar nichts dafür können. Das muss klar gestellt werden.Dann werden auch die Menschen mit ihrer vorgefertigten Meinung einsehen, das es andere Gründe für´s scheitern gab-nämlich die eigene Einstellung.

    Antworten
  11. Konstanze Höppner 2. Juni 2009

    es stimmt, leider werden die meisten neuen Networker nicht oder schlecht ausgebildet, was ein Scheitern fördert. Dabei ist die richtige Ausbildung so einfach. Sie sollte ins Pflichtprgramm zumindest der „Führungskräfte“ aufgenommen werden müssen.

    Antworten
  12. Xonic 8. Dezember 2009

    Nur positive kommentare zu diesem Beitrag?!?
    Sollte allen mal zu denken geben, oder???
    zensur 😉

    Antworten
  13. Michael Ilenser 4. Januar 2014

    Das Problem dieser Branche,es gibt zu viele „A……….“

    und viele Produkte halten nicht was diese versprechen und sind „masslos überteuert“

    Antworten
  14. Michael Gotthard 22. März 2014

    Ich halte Tim Sales für einen hervoragenden Trainer, jedoch drückt er sich im obigen Beitrag unbewußt unglücklich aus bzw. wurde zu direkt ins Deutsche übersetzt. Indem er von der „MLM-Branche“ spricht richtet er das Augenmerk der Kritiker sofort auf das Vertriebssystem, welches diesen ja bereits ein Dorn im Auge ist. Die der „MLM-Branche“ zugehörigen Unternehmen stehen folglich in den Augen der Kritiker nur für das reine Geld machen und die Produkte um die es ja eigentlich geht, erscheinen kritischen Menschen dann nur noch als Beiwerk. – Fakt ist doch seriöse Firmen haben ein seriöses Produkt, für welches Bedarf besteht und welches beim Verbraucher einen Kaufwunsch erzeugt. Wer seinen Kunden, Partnern und Interessenten Produkte mit „haben wollen“-Aspekt bietet wird geschäftlich schnell Erfolg haben. Ich kann daher nur allen Menschen, die ein ernsthaftes Geschäft aufbauen wollen raten, nur Unternehmen mit attraktiven Produkten eine Chance zu geben. Dann ist es auch egal welchen Vermarktungsweg das Unternehmen einschlägt.

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