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Aufmerksamkeit – Die „neue“ Herausforderung

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Aufmerksamkeit – Die „neue“ Herausforderung

Robert Pauly Robert Pauly vor 6 Jahren
3 Minuten zum Lesen

vor einiger Zeit plante ich, ein Fitness-Studio zu eröffnen. Hierzu wollte ein Unternehmensberater wissen, wie viele andere Sportstudios es schon in meinem Umfeld gäbe. Auf meine Antwort, dass eigentlich nur ein echter Konkurrent, sonst aber nur ein kleines, von mir abfällig als „Klitsche“ bezeichnetes Studio existiere, meinte er:
„Robert, egal wie gut oder wie schlecht dieser Laden sein mag – dort befinden sich angemeldete Kunden, sonst gäbe es dieses Studio nicht. Und die Menschen, die sich dort angemeldet haben, werden ihr Geld nicht mehr bei Dir ausgeben. Denn sie können ihre Trainingszeit nur an einem Ort verbringen.“

Heute, etwa 20 Jahre später, hat sich gezeigt, dass nur ein Teil dieser Antwort zutrifft:

Die Zahl der Sportstudios im hiesigen Umkreis hat sich verfünffacht. Das oben erwähnte kleine Studio hat schon seit vielen Jahren seine Pforten geschlossen und ein neues, erst vor zwei Jahren eröffnetes Unternehmen ist bereits so erfolgreich, dass es schon seine dritte, flächenmäßig um 50% größere Filiale eröffnet hat.

Mit der Aussage, dass Konkurrenz ein generelles Problem sei, hatte der Unternehmensberater also offensichtlich Unrecht. In einem Punkt traf seine Aussage jedoch zu. Und dieser Punkt ist auch für unser Network-Geschäft von immenser Wichtigkeit:

Menschen können zwar nahezu unendlich viel kaufen – bzw. in unserer Branche auch das nötige Geld dazu verdienen.  Auch können wir heute weitaus mehr lernen, sowie deutlich älter und leistungsfähiger werden, als je zuvor.

Eines können wir jedoch nicht:

An mehr als einem Ort gleichzeitig anwesend sein. Und wir können auch nicht an mehr als an eine Sache gleichzeitig denken. (Wer an dieser Stelle gerne mit dem Wort „Multi-Tasking“ argumentieren möchte, schlägt bitte die genaue Definition des Wortes nach . . . )

Dieser Umstand – dass wir nur eine Sache gleichzeitig tun bzw. daran denken können – mag vor gut 500 Jahren die meisten Menschen nicht besonders interessiert haben. Mit der Erfindung des Buchdruckes und dem allgemeinen Zugang für Lesen und Schreiben begann sich dies jedoch zu ändern. Springen wir 400 Jahre vorwärts und lassen den Rundfunk seinen Siegeszug antreten. Gefolgt von den ersten drei Fernsehprogrammen. Überholt von unzähligen privaten Fernsehsendern. Welche heutzutage – in Zeiten von YouTube, Facebook, Twitter, sowie Millionen von „MicroBlogs“ – auch schon ernsthaft bedroht sind.

Und dies nicht so sehr des Geldes wegen – die erwähnten Dinge sind ohnehin kostenlos. Oder sind (siehe GEZ) keine Ausgabe, die zur Wahl steht.
Was jedoch zur Wahl steht – und auf Grund des ständig steigenden Angebotes immer knapper wird, ist ein anderes Gut:

Aufmerksamkeit!

Auch unser Geschäft besteht zu einem immer kleiner werdenden Teil daraus, andere Menschen nach deren Geld zu fragen. Ja, natürlich bleibt dies wichtig, aber: Die noch wichtigere Fähigkeit besteht heute (und in Zukunft noch viel mehr!) darin, die Aufmerksamkeit anderer Menschen erlangen und aufrecht erhalten zu können.

Wer diese Fähigkeit beherrscht, wird zu den großen Gewinnern der kommenden Zeit gehören.

Wer diese Fähigkeit hingegen vernachlässigt, wird selbst mit „der besten Gelegenheit der Welt“ kein Geld verdienen können.

Daher behandle ich in vielen meiner Produkte auch das Thema – wie wir andere Leute auf uns (und auf unser Network-Geschäft) aufmerksam machen können.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg,

Robert Pauly

 

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Robert Pauly

Robert Pauly verhilft als Coach seit über zehn Jahren Networkern zu mehr Erfolg. Sein beliebtes Schulungsmaterial (Bücher, CDs, DVDs) wird von erfolgreichen Führungskräften zur Mitarbeiterschulung eingesetzt.

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1 Kommentare

  1. Avatar
    Peter Auer 23. Mai 2013

    Robert Pauly hat wieder einmal die richtigen Worte gefunden. Ich beobachte seit geraumer Zeit die Entwicklung auf den diversen Social-Media Plattformen. Leider nutzen die meisten Menschen diese Plattformen als Mülldeponie. Es wird geistiger Müll abgeladen auf „Teufel komm raus“, die Privatsphäre anderer Menschen wird einfach nicht mehr respektiert. Es macht sich keiner mehr Gedanken darüber was könnte mein Gegenüber interessieren. Wie könnte ich mein Gegenüber von meiner Geschäftsmöglichkeit begeistern? Wie könnte ich mit Niveau mit den Menschen in den Netzwerken Kontakt aufbauen und pflegen? Ich habe einen kostenlosen Videokurs zu diesem Thema aufgenommen da ich nicht mehr mit ansehen kann, wie meine Teampartner und tausende andere Menschen aus den Socialen-Netzwerken noch grössere Mülldeponien machen und natürlich auch nur „Müll“ ernten. Man hat ja schon mal gehört, „du wirst ernten was du sääst.“ LG Peter Auer
    PS.: Hol dir die Produkte von Robert Pauly! Jedes Produkt ist sein Geld hundertfach wert.

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