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Ihr Erfolgskurs – mit dieser Denk- und Handlungsweise

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Ihr Erfolgskurs – mit dieser Denk- und Handlungsweise

Robert Pauly Robert Pauly vor 4 Jahren
4 Minuten zum Lesen

Jeden Tag erhalten wir es schriftlich aufs Neue: Die Welt ist schlecht.

Gier, Machthunger und Boshaftigkeit regieren den Planeten. Korrupte Präsidenten, skrupellose Börsen- und Waffenhändler, besessene Religionsfanatiker und gewalttätige Übeltäter schneiden sich die größten Stücke vom Kuchen ab, während die Ehrlichen und Guten nur hilflos zusehen können.

Die Schlussfolgerung für ihren Erfolgskurs lautet daher für die meisten Leute:

„Nur, wer Andere betrügt, übergeht und misshandelt, kann erfolgreich werden.“

Wirklich?

Denn wenn wir die Welt aus einem anderen Blickwinkel betrachten, sehen wir eine viel größere Zahl anderer Menschen:

Milliardäre, die riesige Summen für wohltätige Zwecke spenden. Erfolgreiche Unternehmen, die nicht nur Tausende von Arbeitsplätzen schaffen, sondern auch eine große Bereicherung für die ganze Welt sind. Engagierte Beamte, Lehrer und Mitarbeiter, die dazu beitragen, dass Nationen und Firmen für großartige Ergebnisse sorgen können. Menschen, die unseren Planeten zu einem besseren Ort machen.

Warum aber scheint es dann so, dass reiche Menschen ihren Wohlstand in erster Linie durch Skandale, Mord und Totschlag, Betrug und Korruption erreicht haben, obwohl es doch auch anders geht?

Die Antwort lautet: Angebot und Nachfrage

Sehen Sie sich kurz die folgenden Schlagzeilenpaare an. Welche schafft wohl mehr Aufmerksamkeit?

Erste Schlagzeile:

  1. Neuer Brunnen gebaut – liefert Wasser für 10 Menschen
  2. Brunnen gesprengt – 10 Menschen ohne Wasser!

Zweite Schlagzeile:

  1. Wunderprodukte GmbH zahlt Gewinnbeteiligung – 100.000 Mitarbeiter erhalten je 500 Euro
  2. Finanzskandal bei der Wunderprodukte GmbH – Mitarbeiter um 50 Millionen Euro betrogen!

Dritte Schlagzeile:

  1. Die Börse zieht an – Firmenwerte um 50 Milliarden gestiegen
  2. Die Börse bricht ein – 50 Milliarden Kapital vernichtet!

Vom aufmerksamkeitsheischenden Ausrufezeichen abgesehen, sorgen die negativen Schlagzeilen für mehr Aufsehen und Neugier. Dadurch schaffen sie am Kiosk und im Internet eine stärkere Nachfrage und werden daher auch verstärkt angeboten. Wodurch es dann so scheint, als ob mehr schlimme Menschen und Dinge die Welt umtreiben.

Welcher Erfolgskurs ist vielversprechender – Nehmen oder Geben?

Die Zahl der Menschen, die auf faire und ehrliche Weise langfristig erfolgreich wird, ist bei weitem größer, als die Zahl der hemmungslosen Betrüger. Und es kommen noch zwei weitere interessante Aspekte hinzu: Erstens sind die „Erfolge“ der korrupten, betrügerischen und unfairen Menschen meist nicht nur von kurzer Dauer, sondern sorgen auch noch für jede Menge Stress ohne echte innere Befriedigung. Zweitens ist der Aufwand, den man für ein ausbeuterisches Unternehmen (im Gegensatz zu einem fairen) erbringen muss, nicht geringer.

Denn genau genommen, basieren alle Dinge, die wir erschaffen, nur auf Gedanken (die dann zu Handlungen führen). Unterschiedliche Gedanken, aber nichtsdestotrotz sind es nur Gedanken. Sachen, die sich irgendjemand ausgedacht hat. Nun gibt es Menschen, die sich eine Geschäftsidee ausdenken, die auf Ausbeutung, Schädigung und Vorteilsnahme basiert. Und es gibt Menschen, deren Geschäft für Ermutigung, Wachstum und Vorteile für alle Beteiligten sorgt. (Woraus zwar bestimmt irgendein kreativer Reporter auch eine negative Schlagzeile kreieren wird, aber das steht auf einem anderen Blatt . . .)

Die Frage lautet daher: Was denken Sie sich aus?

Die Chancen, um sich einen Vorteil zu erschaffen, indem man anderen etwas wegnimmt, sind ähnlich groß, als wenn man anderen zuerst etwas gibt, um im Gegenzug mehr zurück zu bekommen. Die Vorgehensweise ist eine andere, aber das Ergebnis kann (zumindest kurzfristig) selbst für unfaire Menschen das gleiche sein. Dieser Newsletter soll auch keine Moralpredigten liefern oder Bibelsprüche zitieren – es kommt ganz einfach darauf, an, wie (und wer) Sie sein möchten.

Aber die Erfahrung, die ich gemacht habe, lautet:

Wenn wir unseren Partnern zeigen, Erfolge durch Geben (statt durch Nehmen) zu erschaffen, bleibt dieser Erfolgskurs auch langfristig erhalten. Und ein Passiveinkommen kann nur dann funktionieren, wenn die Erfolge, die wir aufbauen, auch von langfristigem Nutzen für alle sind.gogiver-posting

Kein Gutmenschentum, kein aufgesetzter Heiligenschein – sondern einfach nur gesunder Menschenverstand.

Wenn Ihnen dieser Gedanke zusagt – und wenn Sie Ihren Partnern dieses Prinzip nahebringen möchten, dann habe ich eine Empfehlung für Sie: Besorgen Sie für sich und Ihre Partner das Buch „Der GoGiver – die kleine Geschichte einer kraftvollen Geschäftsidee“.

Der Autor Bob Burg zeigt darin an einer wundervollen Erzählung, wie sich das Prinzip von „Erst geben – dann nehmen“ in ein hohes und profitables Einkommen verwandeln lässt.

Viel Erfolg wünscht

 

signrobert

 

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Robert Pauly
Robert Pauly

Robert Pauly verhilft als Coach seit über zehn Jahren Networkern zu mehr Erfolg. Sein beliebtes Schulungsmaterial (Bücher, CDs, DVDs) wird von erfolgreichen Führungskräften zur Mitarbeiterschulung eingesetzt.

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2 Kommentare

  1. Simona Neugebauer 5. November 2014

    Wer wirklich etwas verändern will, darf sich jeden Tag mit neuen Themen zu Erfolg, Reichtum, Wohlstand und Spiritualität beschäftigen. Dazu gehört auf jeden Fall das Buch GO – GIVER. Beeindruckend einfach zu lesen, spannend und für jeden umsetzbar. Ich habe sehr viel Werbung gemacht in meinem Team für dieses Buch und lege es jedem Unternehmer an´s Herz. Die Ziele Deines Lebens erreichst Du , wenn der Weg bereits das Ziel ist! Es ist unmöglich Erfolgreich lieber zu geben, als zu nehmen! Wenn mehr als 50% der Menschen Geber sind, kann es nicht funktionieren. Geben kann man nur, wenn jemand bereit ist zu Nehmen! 50/50 . Werde ein guter Nehmer und gib der Welt / Deinem Umfeld dadurch die Chance, geben & nehmen im Einklang zu halten. Wann fängst Du an…?
    PS: Jedes Buch/ Hörbuch über oben genannte Themen bringen Wachstum.

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  2. Roland Zumpe 5. November 2014

    Hallo,

    ich war schon lange auf der Suche nach so einer Antwort auf dieses Mediendisaster. Es ist sehr gut zu wissen, Herr Pauli, das man nicht alleine damit ist. Manchmal hat man das Gefühl, wir leben nur noch die Gesetzt des Betruges. Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, an meinen positiven Visionen und Glauben an die Mehrheit der guten Menschen festzuhalten. Danke für den Bericht und auch an meinen Bruder Bernd Zumpe, der mir Ihre Mail weiterleitet.

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