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Denken und Handeln – Teil 2

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Denken und Handeln – Teil 2

Bob Proctor Bob Proctor vor 6 Jahren
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Wie fangen Sie also an, das Gesetz der Anziehung zu Ihrem Vorteil statt zu Ihrem Nachteil einzusetzen?

Als Erstes müssen Sie sich genau ansehen, welche Dinge Sie bisher in Ihrem Leben erreicht haben. Während ich Ihnen die folgenden Fragen stellte, sollten Sie stets einen Moment innehalten und sich im Kopf die Antwort notieren.

Gut.

  •  Welche Arten von Beziehungen haben Sie?
  •  Wie steht es mit der Liebe?
  •  Wie sind Ihre Freunde?
  •  Wie ist der Umgang mit Ihren Familienmitgliedern?
  •  Wie hoch ist Ihr Einkommen?
  •  Wie ist Ihre Arbeit?
  •  Wie steht es um Ihre Gesundheit?
  •  Was DENKEN Sie über Ihren Körper?

 

Wissen Sie… dass ALLE Gedanken, die Sie gerade gedacht haben… die Antworten, die sofort in Ihnen aufgekommen sind, bevor Sie sie unterdrücken konnten, verantwortlich für die Dinge sind, die Sie in Ihrem Leben erreicht haben? Ihre ursprünglichen Gedanken haben diese Ergebnisse angezogen und in Ihrem Leben zur Realität werden lassen. Alles, was sich in Ihrem Leben ergeben hat, wurde magnetisch von den Gedanken angezogen, die die Wurzel dafür gelegt haben.

Wenn Sie die Gedanken nicht mögen, die da aufgetaucht sind, haben Sie die Möglichkeit, sie zu ändern. Wenn Sie Ihr Leben ändern wollen, müssen Sie Ihre Gedanken ändern. Das ist es, warum es beim Gesetz der Anziehung geht.

Damit kennen Sie jetzt das Geheimnis, das Millionen von Menschen unbekannt ist.

Doch trotzdem werden viele Menschen, die diese Worte hören, weiterhin dieselben Ergebnisse erzielen. Ganz egal, wie oft ich zu Publikum spreche oder meine Gedanken durch Bücher, Tonträger oder Trainingsprogramme mitteile, bleiben viele Menschen jahrelang, ja sogar jahrzehntelang in ihrer Lage stecken; ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie viele. Es ist sehr traurig und erschütternd, das mitzuerleben. Diese Menschen WISSEN rein verstandesmäßig, was ich gerade erklärt habe. Vielleicht haben sie es sogar wiederholt gehört. Und doch zeigen die Ergebnisse, dass sie es in Wirklichkeit nicht wissen.

Dafür gibt es verschiedene Gründe.

Einige bleiben beim ersten Schritt stehen – bei der Betrachtung ihrer Ergebnisse.

Als Michelangelo den Marmorblock sah, der David enthielt, war dieser bereits von zwei anderen berühmten Bildhauern zerhauen, angemeißelt und geschunden worden. Es handelte sich um ein riesiges Stück Marmor, fast neun Meter hoch, aber es sah völlig ruiniert aus. 1462 hatte Agostino di Duccio versucht, eine Statue daraus zu meißeln, aber er entschied, dass der Stein zu sehr mit Adern durchzogen war, die die Marmorstruktur schwächten. 1476, also 14 Jahre später, machte Antonio Rossellino einen weiteren Versuch, etwas aus diesem großen Klotz Marmor zu machen, gab das Projekt aber wenige Tage später aufgrund „technischer Schwierigkeiten“ mit dem Stein auf. Als Leonardo da Vinci gebeten wurde, den Stein zu bearbeiten, hat er nur einen Blick darauf geworfen und gesagt, er bleibe lieber bei Bronze.

Da lag also der Marmor… und es verging ein Vierteljahrhundert, bis Michelangelo 1501 Hand daran legte. Michelangelo aber verstand, was die anderen nicht erkannt hatten: Der jetzige Zustand des Marmorblocks hatte nichts mit dem David zu tun, der darin enthalten war. Das Äußere – die zernarbte, zerschlagene und zermeißelte Oberfläche – hatte nichts mit dem Meisterwerk darin zu tun. Die Energie, die Schwingungen von David waren immer da gewesen… David wartete geduldig – in der Tat fast ein Jahrhundert – auf jemanden mit der passenden Energie… jemand, der das Meisterwerk in Angriff nehmen konnte.

Sie haben erkannt, wo Sie stehen. Sie haben begriffen, dass Ihr jetziger Zustand das Ergebnis einer energetischen Schwingung ist. Sie wissen, dass Sie in sich selbst die Möglichkeit haben, zu einer anderen, besseren Schwingung zu kommen. Aber Sie wissen nicht, WIE Sie das erreichen sollen, um mit Ihren positiven Gedanken mehr positive Ergebnisse zu erzielen. Wie können Sie ein Meisterwerk in Angriff nehmen, wenn Sie auf diesem Gebiet niemals zuvor ein Meister waren?

Manchmal glaube ich, wir denken zu viel darüber nach.

Schließlich denkt eine Eichel auch nicht darüber nach, dass sie lieber ein Pfau wäre. Sie wird unterschwellig vom Gesetz der Schwingungen und vom Gesetz der Anziehung bestimmt. Eine Eichel ist für eine bestimmte Art von Schwingung geschaffen und programmiert, die nur eine bestimmte Art von Wachstumsenergie anziehen kann. Aus diesem Grund wird aus einer Eichel immer ein Eichenbaum.

Eine Tulpenzwiebel ist geballte Energie. Die einzige Art von Energie, die eine Tulpenzwiebel anziehen kann, ist diejenige, die mit ihr übereinstimmt. Daher kann sie nur zu einer Tulpe wachsen.

Da jeder von uns aber eine Seele ist und mit der Gabe zu wählen gesegnet, treffen wir häufig falsche Entscheidungen. Anstatt uns auf das Bild dessen zu konzentrieren, was wir wollen, ändern wir ständig die Bilder in unserem Geist, was unsere Schwingung verändert und damit auch das, was wir in unserem Leben anziehen können.

Sie beginnen mit einem Bild in Ihrem Kopf… sagen wir, Sie möchten mit Ihrem neuen Unternehmen viel Umsatz machen… aber leider sind sie keine Eichel. Sie sagen sich selbst, dass Sie diesen Umsatz machen und halten dieses Bild fest… aber … Sie sind KEINE Eichel. Eicheln haben es sehr viel einfacher, denn Sie DENKEN nicht darüber nach, was aus Ihnen WIRD.

Wenn eine Eichel ihre Schwingung ändern könnte, würde sie vielleicht wirklich wie ein Pfau aussehen. Aber Sie werden niemals sehen, dass einem Eichenschössling plötzlich Pfauenfedern sprießen, weil eine Eichel WEISS, WAS AUS IHR WERDEN SOLL. Keine Frage.

Ihre Aufgabe auf diesem Planeten besteht darin, eine bestimmte Form von Energie anzuziehen.

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Seit mehr als 50 Jahren konzentriert sich Proctor darauf, Menschen zu einem besseren Leben, mehr Wohlstand und Klarheit zu verhelfen.

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5 Kommentare

  1. Avatar
    Arndt Werle 11. September 2013

    Es ist gar nicht so einfach, die „richtigen Gedanken“ im Fokus zu behalten, zu stark sind oftmals die jahrelangen Konditionierungen die diesen entgegenstehen… man muß hier einfach „am Ball bleiben“ damit sich Dinge ändern können…

    Antworten
  2. Avatar
    Ina Adomeit 12. September 2013

    Ich finde die Anregung wichtig zur Erreichung von Selbstwertgefühl und zur Persönlichkeitsentwicklung. Denn um Verantwortung für meine Gedanken zu übernehmen, Selbstvertrauen zu entwickeln und damit die Durststrecke zu überwinden und zu mehr Erfolg zu kommen, bedarf schon großer Vorstellungskraft.

    Antworten
  3. Avatar
    Martin 12. September 2013

    Eine wirklich interessante Denkweise. Es liegt wohl an jedem zu erkennen, wo seine Bestimmung liegt.

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    1. Avatar
      Christa-Sofia Binde 18. September 2013

      Die Kunst ist es, zu Wissen was man möchte und es mit viel Fleiß und Geschick anzugehen. Wer sich erreichbare realistische Ziele setzt wird diese auch erreichen.

  4. Avatar
    Mario Monti 19. Januar 2014

    Goldrichtig sind diese Aussagen. Man müsste aber schon im Schulalter diese wertvollen Erkenntnisse den Kindern so vermitteln, dass sie ein Leben lang damit arbeiten. Vielleicht gäbe es dann weniger Scheidungen, weniger Aggressivität unter Menschen bis zu den Kriegen, weniger Diktaturen und, wer weiss auch viel weniger Krankheiten. Das alles würde die hohen kosten unserer Leben erheblich, privat und öffentlich, senken. Wäre das mal ein Parteiprogramm?

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