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Ergeben die Einkommensstufen im MLM zusammengezählt den Produktpreis?

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Ergeben die Einkommensstufen im MLM zusammengezählt den Produktpreis?

Tim Sales Tim Sales vor 11 Jahren
2 Minuten zum Lesen

Erhöht sich der Preis des Produkts, wenn ein MLM-Unternehmen Einkommensmöglichkeiten auf verschiedenen Ebenen an Vertriebshändler auszahlt?

Selbstverständlich. Doch es gibt zwei Dinge, die es zu beachten gilt, wenn man einen genaueren Blick darauf wirft:

1. Ob diese Stufen höhere Kosten verursachen als ein traditionelles Anzeigenbudget.

2. Ob diese Stufen einen Mehrwert für den Kunden darstellen.

Wie Sie sehen, besitzt jedes Unternehmen ein Werbeetat, denn jedes Unternehmen muss seine Kunden finden. Ein Unternehmen „erzählt der Welt“ von seinen Produkten über Werbung im Fernsehen und/oder Radio und/oder auf Anzeigenflächen und/oder durch Regalfläche in einem Laden und/oder über Direktmailings etc. Jede dieser Maßnahmen kann als eine „Stufe“ von Ausgaben angesehen werden, die den Preis eines Produktes anhebt.

In 2006 zahlte Nike an 25 Sportler 702,4 Millionen Dollar, damit sie die Marke vertraten. Wenn also jemand behauptet, dass „MLM-Produkte so teuer sind, weil die Einkommensmöglichkeitsstufen den Preis des Produktes hochtreiben“, dann stellt sich die Frage, wie 702,4 Millionen Dollar den Preis von Nike-Produkten beeinflussen?

MLM zahlt schlicht und ergreifend Menschen wie Ihnen und mir das Werbebudget aus anstatt berühmte Persönlichkeiten dafür zu zahlen.

Nehmen wir doch einfach an, wir hätten ein Unternehmen: Wir legen 50 Millionen Euro beiseite, um die Produkte zu bewerben. Wie geben wir diese 50 Millionen am besten aus? In einem traditionellen Unternehmen würden wir diese 50 Millionen Euro an eine Berühmtheit bezahlen, damit sie in unseren Zeitungsanzeigen, Fernseh- und Radiospots oder in unserer Internetwerbung auftreten.

Im Gegensatz dazu würden wir in einem MLM-Unternehmen diese 50 Millionen Dollar an Menschen wie Sie und ich auszahlen, damit sie das Produkt erwerben.

Was ist nun besser für den Kunden? Wenn der Vertriebshändler für ein MLM-Unternehmen ein Profi ist und sein Geschäft erstklassig aufbaut, indem er das eigene Produkt sowie ähnliche Produkte der Konkurrenz kennt, dann ist MLM deutlich besser für den Kunden.

Ich würde darauf wetten, dass Catherine Zeta-Jones nicht weiß, inwiefern T-Mobile besser als AT&T ist – dennoch hat ihr T-Mobile 20 Millionen Dollar für das Anpreisen ihres Telefonservices bezahlt. Das bringt dem Kunden keinen zusätzlichen Nutzen. Doch ein kompetenter Verkäufer, der einen Kunden beraten kann, IST wertvoll.

Nächster Artikel: Brechen MLM-Unternehmen zusammen, weil keine neuen Leute beitreten?

Tim Sales
Tim Sales

Seine Erfahrung beim Aufbau einer Downline von 56.000 Network-Marketern half ihm bei der Entwicklung seiner Signature-Schulungsreihe. Als Botschafter für die Network-Marketing-Branche widmet sich Tim vermehrt der Entlarvung falscher Informationen über die Network-Marketing-Branche.

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6 Kommentare

  1. Wolfgang Engelbrecht 11. Oktober 2008

    Tolle Erklärung! Wenn man bedenkt, unsere größten Lebensmitteldiscounter in Deutschland, Synonym für absolut günstigen Einkauf (?) machen ganzseitige, farbige Anzeigen in der größten Tageszeitung und geben dafür richtig Geld aus, dann läßt sich doch erahnen was im MLM ausgeschüttet werden kann!!

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  2. Konstanze Höppner 12. Oktober 2008

    Top!!

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  3. Wiebke Schenk 15. Oktober 2008

    Gut, dass auch hier mal aufgeräumt wird.

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  4. Rainer Palacz 28. November 2008

    Das beste, was ich jemals gehört habe. Das sollte JEDER an
    seine Partner weiterleiten.

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  5. Michael Keusch 18. Dezember 2008

    Danke für die Erklärung. Es macht es mir einfacher für mein Umfeld die richtigen Worte zu finden.

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