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Das Ende der Unentschlossenheit

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Das Ende der Unentschlossenheit

Margie Aliprandi Margie Aliprandi vor 3 Jahren
4 Minuten zum Lesen

Von all den Hindernissen, die sich Ihnen in den Weg stellen – wie riesige Felsbrocken, die einen Berghang herunter rollen und auf der Straße vor Ihnen zum Stillstand kommen – ist UN-Entschlossenheit in der Regel das erste, stimmt’s? Das Wort „Unentschlossenheit“ deutet schon an, dass überhaupt keine Entscheidung zustande kommt. Dennoch treffen wir ständig Entscheidungen – sei es bewusst oder unbewusst.

„Wir können versuchen, Entscheidungen zu umgehen, indem wir nichts tun, aber auch das ist eine Entscheidung.“ – Theodore Hesburgh

Das ist wohl der Grund, warum das Oxford Dictionary Unentschlossenheit nicht als das Fehlen einer Entscheidung definiert, sondern als „die Unfähigkeit, schnell eine Entscheidung zu treffen“.

Erfolgreiche Menschen treffen schnelle, wertebasierte Entscheidungen und halten an ihnen fest. Erfolglose Menschen brauchen eine Ewigkeit, um sich zu entscheiden, und ändern dann oft ihre Meinung.

Sehen Sie sich mal an, wie viel Zeit das in Anspruch nimmt. Zeit, die Sie nie zurückholen können. Und sehr oft verpassen Sie dadurch auch seltene Chancen.

„Ein unruhiger Geist ist hilflos. Unentschlossenheit schafft einen unruhigen Geist.“ – Napoleon Hill

Gemischte Wünsche sind ein Hauptgrund für Unentschlossenheit

Wo stehen Sie auf der Skala zwischen dem entschlossenen und dem unentschlossenen Menschentyp? Die meisten Menschen, ich eingeschlossen, finden es schwer, sich auf eine Entscheidung festzulegen, wenn gemischte Wünsche vorhanden sind. Einerseits haben Sie einen starken Wunsch, über den Ort hinausgehen, an dem Sie sich gerade befinden. Andererseits haben Sie auch entgegengesetzte Wünsche.

Sie wissen schon – all das, was Sie „nicht wollen“.

Zum Beispiel,

  • Sie wollen sich nicht vom Sofa erheben, weil Sie es bequem haben möchten.
  • Oder Sie wollen sich nicht mit uralten Problemen befassen, um sie endlich zu bewältigen.
  • Sie wollen nicht das Telefon in die Hand nehmen, um ein Gespräch zu führen, das Sie Ihrem Ziel näherbringen könnte, weil Sie Angst vor Ablehnung haben.
  • Oder Sie möchten eine tiefe Beziehung eingehen, wollen sich aber anderen gegenüber nicht öffnen.
  • Möchten Ihr eigenes Geschäft haben, wollen aber kein Risiko eingehen.

Und so weiter.

Sie ahnen nicht, wie viele Menschen für eine Mitgliedschaft im Fitness-Studio bezahlen und nie oder kaum jemals hingehen. Und wie viele gern schlank sein wollen, aber einfach nicht auf die Schokolade verzichten können. Und wie viele an Wochenendseminaren teilnehmen, sich eine Menge Notizen machen, teure Programme kaufen und nie auch nur die Umhüllungen aufreißen. Ich glaube, Tony Robbins sagt, dass es etwa 80 Prozent oder mehr sind.

Da kann man sich nur wundern, was hier vor sich geht. Die Absicht ist da, aber irgendwie lässt sie sich nicht in Ergebnisse umsetzen. Ich glaube, zu einem großen Teil ist dies auf gemischte Wüsche zurückzuführen; wir wollen uns zwar verbessern und verändern und weiterentwickeln, aber wir wollen auch die anderen Dinge, die uns davon abhalten. Sie wissen schon, all das, was einfach, sicher, vorhersehbar und bequem ist und uns noch mehr Spaß macht. Unser Wunsch nach mehr überwiegt nicht immer unserem Wunsch nach dem Komfort des Status Quo.

Welcher Wunsch wird siegen? Je nachdem, was Sie am meisten wollen, das werden Sie wahrscheinlich bekommen. Schauen Sie sich Ihre Ergebnisse an und Sie werden sehen, ob Sie die Disziplin aufgebracht haben, in Ihre Weiterentwicklung zu investieren, oder ob Sie den Status Quo wählten.

Dennoch sind Menschen dazu vorprogrammiert, sich immer weiter zu entwickeln. Dieser Instinkt, etwas Herausragendes und Wertvolles zu tun, steckt tief in uns allen. Und jede Minute haben wir die Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen, die uns entweder voranbringen oder zurückversetzen. Manchmal geschieht es unbemerkt, aber wir bewegen uns ständig entweder nach vorwärts oder nach rückw.rts, in jedem Augenblick und in jedem einzelnen Bereich unseres Lebens.

So einfach ist das.

Sie können nicht sowohl Komfort als auch Wachstum haben. Wachstum verlangt naturgemäß von Ihnen, dass Sie sich außerhalb Ihrer Komfortzone begeben. Sie müssen sich dehnen und strecken. Es wird sich vielleicht etwas Angst einstellen. Sie bewegen sich ins Unbekannte. Das führt zu Unsicherheit und gleichzeitig werfen sich Ihnen all die entgegengesetzten Wünsche in den Weg.


Das war ein kleiner Ausschnitt aus dem neuen Buch von Margie Aliprandi: „Wie man absolut alles bekommen kann, was man will“. Mehr Infos zum Buch…

render_aliprandi

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1 Kommentare

  1. Christian Sieghart 6. Februar 2016

    Absolut super Artikel, ich werde mir das Buch holen.

    Antworten

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