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Nicht, was wir sagen, zählt . . .

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Nicht, was wir sagen, zählt . . .

Tom Schreiter Tom Schreiter vor 3 Jahren
4 Minuten zum Lesen

Wir müssen auf Menschen einen überzeugenden Einfluss ausüben, damit sie uns glauben. Es hat keinen Sinn, zu predigen, Vorträge zu halten oder sie zu belehren. Wir müssen die Negativität unserer Gesprächspartner überwinden, ihre schlechte Programmierung, ihren Wiederstand dagegen, sich etwas verkaufen zu lassen, ihre Skepsis … und das ist einfach zu schaffen.

Und zwar mit einer Geschichte.

  • Geschichten rufen keinen Kaufwiderstand hervor.
  • Geschichten kann man sich leicht merken.
  • Geschichten bringen Leute zum Handeln.
  • Menschen sind darauf programmiert, sich Geschichten anzuhören.
  • Geschichten sprechen das Unterbewusstsein des Menschen an.
  • Und es macht Spaß, sich Geschichten anzuhören.

Um professioneller zu werden, müssen wir aufhören, unsere Präsentationen mit Fakten zu füllen. Wir müssen unsere Informationen stattdessen in Geschichten packen. Merken Sie sich: „Nicht das, was wir sagen, zählt – sondern was die Leute hören.“

Mit Geschichten lässt sich am besten mit potenziellen Interessenten kommunizieren. Geschichten sind kurz, wirksam und sie sorgen dafür, dass den Zuhörern schnell „ein Licht aufgeht“. Eine einfache kurze Geschichte kann oft eine lange Geschäftspräsentation ersetzen. Wirklich?

Ja. Sehen wir uns an, wie man junge Menschen sponsert. Statt eine lange Präsentation über passives Einkommen, Vergütungsprozente, unglaubliche Forschungsergebnisse und andere langweilige Themen zu halten, kommen Sie einfach gleich auf den Punkt und bringen Sie die jungen Leute dazu, sich sofort dafür zu entscheiden, sich Ihrem Geschäft anzuschließen. Wie? Mit einer besseren Geschichte natürlich. Und die Geschichte muss nicht lang sein. Versuchen wir es mit dieser hier.

Die Geschichte aus der Ukraine

Ich sprach mit einer Gruppe von Vertriebspartnern in der Ukraine. Ich war wahrscheinlich die jüngste Person im Raum und, wie man sehen kann, ich bin wirklich alt! Also fragte ich die Gruppe:

„Was habt ihr denn gesagt, um all die jungen Leute fernzuhalten?“

Diese Ukrainer hatten offenbar keinen Sinn für Humor. Sie waren verärgert. Sie riefen: „Was meinst du damit, wir hätten etwas gesagt, um die jungen Leute fernzuhalten?“

Also fragte ich: „Was habt ihr denn zu den jungen Leuten gesagt?“

Ihre Antwort lautete: „Wir sagten ihnen, dass sie sich mit unserer wunderbaren Geschäftsgelegenheit zehn Jahre früher zur Ruhe setzen können!“

Nun, für einen 18-Jährigen ist der Gedanke, sich zehn Jahre früher zur Ruhe zu setzen, nicht sehr motivierend. Die Ukrainer hatten die falsche Geschichte gewählt. Wenn ich mit jungen Leuten in den USA sprechen würde, würde ich vielleicht diese Geschichte erzählen:

***

Ted und Rick

Ted macht seinen Abschluss an der Uni und beginnt seine Karriere in einem großen Wirtschaftsunternehmen. Er macht jeden Tag Überstunden. Er verbringt den Samstag mit Projekten, um voranzukommen. Er hat keine Zeit für Sport, keine Zeit für Beziehungen und kein Geld zum Sparen. Jeden Monat prüft er, wie weit er seinen Zielen schon näher gekommen ist. Noch mehr Konferenzen, noch mehr Projekte. Allmählich nähert sich Ted der Spitze. Und nach nur 18 kurzen Jahren kommt Teds große Chance. Er könnte der nächste neue, eigentlich noch recht junge Hauptgeschäftsführer des Unternehmens werden. Doch der Eigentümer des Unternehmens vergibt die Stelle des Hauptgeschäftsführers an seinen Enkel, der eben erst die Universität abgeschlossen hat und prompt Ted feuert.

Ted hat 18 Jahre seines Lebens und seine Würde verloren. All die harte Arbeit war umsonst und er ist arbeitslos.

Teds Freund Rick schließt ebenfalls die Uni ab, nimmt jedoch einen ganz gewöhnlichen Job an. Doch Rick tut noch etwas anderes. Nach Feierabend arbeitet Rick einige Stunden an seinem Network-Marketing-Unternehmen. Nach vier Jahren feuert Rick seinen Chef und lebt den Rest seines Lebens von den Einnahmen aus seinem Network-Marketing-Geschäft.

***

Das war einfach. Mit wenigen Worten haben wir einem jungen Menschen erklärt, dass ein eigenes Geschäft, das er jetzt beginnt, sich später auszahlen kann. Wir mussten niemanden überzeugen, nichts verkaufen oder unsere Sache verteidigen.

Der Grund dafür ist, dass solche Geschichten leicht in die Gedankenwelt eines möglichen Interessenten einfließen. Wir müssen uns nicht anstrengen, um unsere Botschaft in seinen Kopf einzuhämmern.


Das war ein Auszug aus dem Buch „Mit GESCHICHTEN Interessenten gewinnen, Verkaufen und ein Network-Marketing-Geschäft aufbauen“  von Tom ‚Big Al‘ Schreiter.

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Tom Schreiter

Das Motto von Tom "Big Al" Schreiter lautet: „Keine Theorien! Nur Fakten, die Ergebnisse bringen!“ Tom mehr als 40 Jahre Erfahrung im Network Marketing gesammelt und gehört mit seiner humorvollen Art zu den beliebtesten Trainern der Branche.

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1 Kommentare

  1. Sigrun Stemmer 18. März 2016

    Danke für diesen Auszug! Die Geschichte von Ted und Rick ist einprägsam und mit Abwandlungen auch auf junge Menschen in Deutschland anwendbar. Und sie macht LUst auf die anderen Geschichten im Buch 🙂

    Antworten

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