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Das erste Pyramidensystem der Geschichte

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Das erste Pyramidensystem der Geschichte

Tim Sales Tim Sales vor 11 Jahren
9 Minuten zum Lesen

Beging die französische Regierung vorsätzliche Täuschung und Betrug? Ups! icon_smile1.gif

Das erste Pyramidensystem, das Berühmtheit erlangte wurde im frühen 18. Jahrhundert in Frankreich ersonnen. Es sollte zu einer der größten Enttäuschungen aller Zeiten werden.

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Zu Ende der Herrschaft König Ludwigs XIV. (1643 bis 1715) befand sich die Wirtschaft Frankreichs in einem rasanten Niedergang. Das Land war mit 3 Milliarden französischen Livres verschuldet. Die Regierung diskutierte, ob man nicht besser Bankrott erklären und von vorne beginnen sollte. Doch die Politiker fürchteten eine Revolution und suchten daher nach einer „zweckdienlicheren“ Lösung.

Der erste Versuch der Regierung, dem Problem der Staatsverschuldung beizukommen, bestand in der Abwertung der Währung durch Ummünzen. Es wurden neue Gold- und Silbermünzen geprägt, die 20% weniger Gewicht besaßen als die Münzen im Umlauf, aber den gleichen Nennwert trugen. Die Bürger wurden per Gesetz gezwungen, ihre alten Münzbestände umzutauschen. Mit dem beim Prägen der neuen Münzen abgezweigten Gold und Silber wollte die Regierung die Staatsschulden begleichen.

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Aber das französische Volk ließ sich nicht für dumm verkaufen. Niemand war bereit, seine vollwertigen Gold- und Silbermünzen gegen Münzen einzutauschen, die ein geringeres Metallgewicht und damit einen geringeren Wert besaßen. Der angedachte Rettungsversuch scheiterte und führte zu tiefem Misstrauen gegenüber der französischen Regierung. Das Land stürzte in eine noch tiefere wirtschaftliche Depression.

Nach dem Tode König Ludwigs XIV. ernannte der neue Regent Frankreichs, Philipp II. Charles de Bourbon, Duc d’Orléans, den schottischen Nationalökonom John Law zum Generalkontrolleur der Finanzen in Frankreich. (Ein Regent stellt als Stellvertreter des Monarchen die Regierung eines Landes sicher, wenn dieser die Herrschaft nicht ausüben kann.) Gemeinsam entwickelten Law und der Regent einen durchdachten Plan, der es dem Staat erlauben sollte, seine Schulden zu tilgen.

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Der Regent bevollmächtigte John Law zunächst mit der Gründung einer Zentralbank unter dem Namen „Banque Générale“. (Eine Zentralbank ist die oberste Währungshüterin eines Landes. In den USA wird diese Aufgabe von der Federal Reserve Bank wahrgenommen, in Großbritannien von der Bank of England.)

Dann bevollmächtigte er diese Bank, Banknoten (Papiergeld) ANSTELLE von echten Gold- und Silbermünzen auszugeben und erließ ein Gesetz, demzufolge Papiergeld als Mittel zur Zahlung der Steuern akzeptiert wurde. So wurde der Bank und ihrem Papiergeld Glaubwürdigkeit verliehen.

John Law wusste, dass das von ihm ersonnene Konzept nur funktionieren konnte, wenn die Bürger Vertrauen in die neuen Banknoten hatten. So ließ er umgehend verkünden, dass alle von seiner Bank ausgegebenen Noten in Münzen auszahlbar seien, d.h. die Banknoten zu ihrem Nennwert in „harte“ Gold- und Silberwährung eingetauscht werden konnten. Dadurch wurde der Anschein erweckt, Papiergeld und Goldmünzen hätten den gleichen Wert. Ein Irrtum, der zur wahrscheinlich größten Enttäuschung des 18. Jahrhunderts werden sollte.

Da es unpraktisch war, schweres Münzgeld mit sich zu führen, bevorzugten die französischen Bürger schon bald das Papiergeld. Sie hinterlegten ihre Gold- und Silbermünzen bei der Bank und erhielten im Austausch dafür Geldscheine. Das ist heute nicht anders als damals – man sammelt sein schweres Kleingeld in einer Spardose, weil man es nicht ständig mit sich herumtragen möchte. Ist die Spardose voll, bringt man Sie zur Bank (oder auch zum nächsten Laden) und lässt sich den Wert in Scheinen auszahlen.

Das neue System erforderte das Vertrauen der Bürger in die Banque Générale und deren Fähigkeit, Geldscheine gegen Münzen zurückzukaufen. Sobald dieses Vertrauen hergestellt war, war das Papiergeld im wahrsten Sinne des Wortes „Gold wert“.

Als mehr und mehr Bürger ihr Gold gegen Papiergeld eintauschten, füllten sich die Tresore der Bank immer weiter mit Gold.

Um die Erklärung abzuschließen, muss ich an dieser Stelle darauf eingehen, wie das Bankwesen entstand.

In früheren Zeiten gab es keine Kredite. Wollte man etwas kaufen, ging man mit seinem Münzsäckel zum Händler und bezahlte dort in Gold- und Silbermünzen. Viele Bürger wollten jedoch aus Angst, bestohlen zu werden, ihre Münzen nicht zu Hause aufbewahren oder auf Reisen mit sich führen. Deshalb ließen sie ihre Münzen sicher im Tresor einer Bank verwahren. Je mehr Menschen ihre Münzen zu den Banken brachten, desto mehr füllten sich deren Tresore.

Schon bald erkannten die Banken, dass niemals ALLE Kunden ihr GESAMTES Gold (gleichzeitig) wieder abheben würden. So begannen sie, das Gold fremder Leute kurzfristig an andere zu „verleihen“. Kredite und Darlehen waren geboren.

John Law wusste durch die Tätigkeit in der Bank seines Vaters, wie Kredite und Darlehen funktionieren. Erstmals in der Geschichte gab es nun also „Kredite“ als Finanzinstrument.

Und genau an dieser Stelle kommt das Pyramidensystem ins Spiel. Nach meiner Abschweifung in das Bank- und Kreditwesen hier nochmals eine kurze Zusammenfassung der damaligen Ausgangssituation, damit meine Erklärung des Pyramidensystems wirklich jedem verständlich wird.

Wir haben auf der einen Seite das Land Frankreich, das seine Staatsschulden durch Ummünzen bedienen möchte, was allerdings scheitert. Und wir haben auf der anderen Seite den Ökonom John Law, einen Mann mit umfassenden Kenntnissen im Bankwesen, der die Bürger dazu anreizt, ihr Gold und Silber im Tausch gegen Papiergeld bei seiner Bank zu hinterlegen. Die Regierung steigert das Vertrauen in dieses Papiergeld, indem sie John Laws Bank zur Zentralbank ernennt und Papiergeld als Zahlungsmittel für Steuerzahlungen akzeptiert.

Dieses System funktionierte gut… aber nicht lange.

Die Banque Générale nahm enorme Mengen an Gold ein, das in den Tresoren eingelagert wurde. Mit all dem Gold in ihren Tresoren war es der Bank nun möglich, Kredite zu verleihen… Doch verlieh man diese nicht in echtem Münz-, sondern vielmehr Papiergeld. Das war der Trick: Das „harte“ Produkt – Gold und Silber – verschwand im Hintergrund, und das Scheinprodukt „Papiergeld“ rückte in den Mittelpunkt. Erinnert das nicht sehr an moderne Zeiten?

DAS BANKWESEN ENTWICKELT SICH ZUM PYRAMIDENSYSTEM

Der Regent Philipp II., Duc d’Orléans wandelte die Banque Générale 1718 in die börsennotierte Banque Royale de France um. Nun konnten die Bürger Aktien der Regierungsbank kaufen und Kredite in Form von Bankdarlehen aufnehmen. Über nur wenige Jahre gab die Bank mehr als eine Milliarde französischer Livres in Papiergeld an die Öffentlichkeit aus.

Vergessen Sie nicht, dass sich all diese „Papierdarlehen“ und „Papieraktien“ auf das „Produkt“ Gold- und Silbermünzen in den Tresoren der Bank stützten. Man sieht: Sobald der Zauberkünstler jedermann glauben gemacht hatte, dass Papier so gut sei wie Gold, musste er das Gold gar nicht mehr vorweisen können.

Viele Unternehmen nutzten die Kredite der Banque Royale de France und expandierten ihren Handel im In- und Ausland. Im Ausland konnte das Papiergeld aus Frankreich jedoch nicht eingetauscht werden, so dass nach wie vor Zahlung in Gold und Silber gefordert wurde. Langsam aber sicher begann das Gold und Silber, das zur Deckung der in Papiergeld ausgegebenen Kredite diente, aus Frankreich in das Ausland abzufließen. Durch den zunehmenden Geldverleih der Banken schwelte in den Bürgern Frankreichs langsam der Verdacht, dass das Gold und Silber als solide Stütze hinter dem Papiergeld mehr und mehr zu schwinden schien. So begannen Anleger zunehmend, ihr Papiergeld wieder in Münzgeld zurückzutauschen und dieses zu ausländischen Banken zu transferieren.

Bis 1720 kam es zu einer zunehmenden Verknappung des Münzgeldes. Die Tresore, die einst prall mit Gold und Silber gefüllt waren, leerten sich mehr und mehr. Dennoch wurde weiterhin Papiergeld verliehen. Um die Bürger davon abzuhalten, ihr Papiergeld zurück in Gold- und Silbermünzen zu tauschen, wertete die Regierung das Münzgeld um 10% unter den Wert des Papiergelds ab. Zudem beschränkte die Bank die Münzmenge, die pro Person ausgegeben werden durfte, auf 100 Livres Gold und 10 Livres Silber. Die Regierung gab nun also vor, Gold und Silber seien weniger wert als ihr Papiergeld!

Im Februar 1720 unterlief John Law ein fataler Fehler. Auf seinen Vorschlag hin erließ der Regent ein Dekret, das es unter Androhung hoher Strafen und der Beschlagnahmung der Besitztümer jedermann verbot, mehr als 500 Livres Münzgeld zu besitzen und Edelsteine, Schmuck, Silberwaren, oder sonstige Wertgegenstände zu horten. Ein verzweifelter Versuch der Regierung, das Gold und Silber zurückzuhalten, das man zur Sicherung der ausgegebenen Währung und der Aktien der eigenen Bank benötigte. Das Dekret bewirkte einen Aufruhr in der Öffentlichkeit.

Im Mai 1720 schließlich waren die Tresore der Bank leer und es konnten keine Gold- und Silbermünzen mehr ausbezahlt werden. Die Seifenblase platzte, die Pyramide stürzte ein.

John Law, einst Nationalheld, wurde zum Sündenbock für das Geldproblem einer ganzen Nation. Die französische Regierung beschuldigte ihn für das Debakel, der wütende Mob wollte ihn lynchen.

Um die Wiederholung eines solchen Desasters zu verhindern führten viele Länder den Goldstandard ein, welcher vorschreibt, dass ausgegebenes Papiergeld durch ausreichende Goldreserven gedeckt sein muss.

Heute allerdings besitzt keine der international anerkannten Währungen (US-Dollar, Pfund, Yen, usw.) mehr eine Deckung durch gleich welches Produkt. Ihr Wert stützt sich auf „reinen Glauben“. Regierungen können „Geld aus dem Nichts erschaffen“, indem sie einfach mehr Geld drucken – und tun dies auch. Und Regierungen können ihre Währung beliebig abwerten – und auch das wird getan. Es gibt keinen Unterschied zu dem berühmten Finanzbetrug, von dem Sie gerade gelesen haben.

Ups!

Warum erzähle ich Ihnen das?

Weil ich Ihnen aufzeigen möchte, dass Pyramidensysteme nichts mit MLM zu tun haben.

Betrug ist deshalb Betrug, weil jemand versucht, einen anderen vorsätzlich zu täuschen. Im Beispiel oben war es die französische Regierung, die versuchte ihre Bürger zu täuschen, indem man vorgab, Papiergeld besäße den gleichen Wert wie Gold. Die Regierung hatte die Absicht, Geld ohne Deckung durch ein Produkt oder Produktion zu schaffen.

Das Fundament jedes rechtlich einwandfreien Geschäfts bilden Produkte, die von Kunden konsumiert werden, weil sie ihnen einen Vorteil verschaffen. Wenn Sie diesen Grundsatz verstanden haben, werden Sie Pyramidensysteme sofort als solche erkennen und niemals auf ein Pyramidensystem hereinfallen.

Tim Sales
Tim Sales

Seine Erfahrung beim Aufbau einer Downline von 56.000 Network-Marketern half ihm bei der Entwicklung seiner Signature-Schulungsreihe. Als Botschafter für die Network-Marketing-Branche widmet sich Tim vermehrt der Entlarvung falscher Informationen über die Network-Marketing-Branche.

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13 Kommentare

  1. Bert 11. Oktober 2008

    Diese Informationen bekommt man sonst selten wo zu lesen

    Antworten
  2. Peter Zeugin 11. Oktober 2008

    interessanter Artikel.

    Antworten
  3. Konstanze Höppner 12. Oktober 2008

    Ein faszinierender Beitrag, dessen Inhalt mir selbst auch nie so bewußt war. …man lernt nie aus…

    Antworten
  4. Frank Gutheil 13. Oktober 2008

    großartige Geschichtsaufarbeitung!
    und sehr passend zur momentanen Wirtschaftskrise

    Antworten
  5. Uwe Kuhnert 14. Oktober 2008

    Da fällt mir nur ein: „Ein arger Schalk der böses denkt“ oder warum erinnert mich die Geschichte an unsere Gegenwart

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  6. Christa Preinfalck 15. Oktober 2008

    Sehr guter Beitrag. Leider sind wir alle auch heute davon
    betroffen!Oder ist das jetzt böse gedacht?

    Antworten
  7. Wiebke Schenk 15. Oktober 2008

    Sehr interessanter artikel

    Antworten
  8. Christian Fredebeul 16. Oktober 2008

    Klasse Beitrag, die Geschichte lehrt, wenn´s Volk sich wehrt, die Bank (und das Volk) das Golde wieder ehrt …
    wie oft und wie lange lassen wir uns eigentlich immer wieder ein x für ein u vormachen? Bin mal gespannt, wann welche Regierung wieder mal auf die Idee kommt, sauer Erspartes (Gold) zu konfiszieren? Seid Ihr, bzw. Euer Vermögen geschützt?

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  9. KLAUS ZANDER 1. November 2008

    KLASSE ARTIKEL
    MUSS MAN UNBEDINGT AUFSAUGEN UND WETERGEBEN AN ALL DIE BESSERWISSER DA DRAUSSEN

    Antworten
  10. Sabine Güntsche 23. März 2009

    Eine sehr gute Erklärung. Ich denke, danach ist jeder in der Lage, ein MLM-Geschäft von einem Pyramidensystem zu unterscheiden.

    Antworten
  11. Ein "Besserwisser" 15. November 2011

    Es belustigt doch sehr, wie man im NWM Menschen immer und immer wieder für dumm verkaufen kann.
    Die „Geschichte“ ist in der Tat eine Geschichte oder auch Mär genannt.
    Die wirkliche Entwicklung des Geldes und des Bankenwesens verlief anders. Ist nachprüfbar. Nachprüfen ist das, was Networker scheinbar nie tun. Sie glauben immer das, was ihnen erzählt wird.
    Übrigens, mit dem sog. Pyramidensystem hat die Mär auch nichts zu tun.
    Es gibt eben Leute, die verdienen mit dem Schreiben von Geschichten ihr Geld.

    Antworten
  12. Erich Kammerer
    Erich Kammerer 16. November 2011

    Lieber Hr. Besserwisser – (der Name dürfte auch passen) – diese Geschichte ist keine Geschichte sondern kann man hier nochmals nachlesen: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/historische-finanzkrisen-frankreich-1720-aufstieg-und-fall-von-john-laws-finanzsystem-1283673.html es gibt sicher noch weitere Quellen – Mann muss nur suchen wollen.
    Aber vielleicht glauben Sie dieser Quelle ja auch nicht. Wie heißt es so schön: verwirre meine vorgefasste Meinung nicht durch Fakten.

    Was Sie wahrscheinlich so einfach nicht glauben wollen. denn so wie es scheint ist es egal was wir sagen Sie haben ja Ihr (Vor)Urteil schon getroffen. Vielleicht sollten Sie sich Network Marketing einfach mal von einer anderen Seite nähern, wer weiß was sich da ergeben könnte.

    Network Marketing hat seine gute aber auch schlechten Seiten aber dass sich die Networker für dumm verkaufen lassen möchte ich entschieden zurückweisen. Aber wer weiß vielleicht lassen sich alle anderen von sog. Wirtschaftsprofis und Politikern für dumm verkaufen und merken es leider nicht.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute

    Erich Kammerer

    Antworten
  13. Rolf Bogner 7. Februar 2013

    MLM hat absolut keine statische Pyramiden-Struktur, weder strukturell/morphologisch n o c h funktionell. Das ist einer der größten Irrtümer, dem selbst MLM-Profis aufsitzen. MLM ist k e i n hierarchisches Sytem, sondern hat i.G. die flachste Struktur aller Organisationsformen MLM ist ein Netzwerk aus völlig autonomen Einheiten (nicht macht- oder weisungsgebundener, völlig gleichberechtigter, unabhängig freiwillig selbständig gewerblich organisierter Partner / Vertragshändler). MLM hat eine absolut h e t e r a r c h i s c h e dynamische Struktur. Die Netzwerk-Partner = Knoten dieses flach strukturierten Netzwerks erwirtschaften unterschiedlich hohe Gewinne aufgrund unterschiedlicher Leistungen. Diese unterschiedlichen Gewinne lassen sich einer Einkommens-Pyramide zuordnen, die in ihrer Struktur nicht identisch ist mit der organisierten Struktur des Netzwerks. Die Ankopplung b e l i e b i g vieler neuer Partner kann an j e d e m Knoten des Netzwerks erfolgen (also sowohl „oben“, wie „seitlich“ wie auch „unten“). In statischen traditionellen Pyramiden kann die Ankopplung nur in extrem seltenen Fällen „überall“, eigentlich gar nicht erfolgen. Die Netzwerk-Typologie von MLM (Stern, Baum, Linie) und dessen Wachstum ist ein Abbild des rein ze i t l i c h e n N a c h – e i n a n d e r von völlig n e b e n – g e o r d n e t e n Partnern.
    MLM-Partner machen sich das Leben schwer, wenn sie mit Hilfskonstruktionen versuchen, eine nicht gegebene MLM-Pyramiden-Struktur zu rechtfertigen oder zu verteidigen. Es gibt sie nicht! Noch schlimmer, wenn MLM-Partner eine Pyramide in ihrem Logo führen! Es gibt einen Aufstieg / eine Karriere innerhalb einer Einkommenstabelle, die als Grundlage den Marketingplan hat. Die hat aber mit der Organisations-Struktur des Netzwerkes nichts zu tun. Es gibt keine flachere Organisations-Struktur unter allen Außendienst-Organisationen, als im MLM. Deshalb ist auch die Nähe zu illegalen bzw. Pseudo-MLM Strukturen abwegig! Innerhalb des MLM-Netzwerks fließen weder Güter noch Geld (wie z.B. in illegalen Systemen) , es “fließt” vor allem keine Macht (Anordnung, Weisung, Befehl, Rückmeldung, Rechtfertigung, Bestrafung, Disziplinierung…) wie in tatsächlichen Pyramiden (Staat, Kirche, Wehrmacht, Industrie…). Denken Sie mal nach.

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