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Zum Erfolg durch perfektes Auftreten

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Zum Erfolg durch perfektes Auftreten

Richard Brooke Richard Brooke vor 8 Jahren
10 Minuten zum Lesen

WOODY ALLAN SAGTE, DASS 80 PROZENT DES ERFOLGES GUTES AUFTRETEN AUSMACHT. Wenn das wahr ist, warum sind dann nicht mehr Menschen erfolgreich?

Weil die meisten Menschen auftreten und das Schlechteste erwarten weil wir immer das bekommen, dass wir erwarten, bleibt ihnen auch das Schlechteste.

Folgend lesen Sie drei negative Erwartungen, mit denen Network Marketers immer wieder auftreten:

  • Ich habe keine Zeit.
  • Ich kenne  zu wenig  Menschen, mit denen ich sprechen kann.
  • Die Leute werden das nicht mögen – sie  werden NEIN sagen.

Diese drei Aussagen sind nicht wahr.

Versuchen Sie diesen Test:
Nehmen wir einmal an, Ihre Upline hat Ihre Kinder entführt und Sie erhalten einen Brief, daß Ihre Kinder nur etwas zu essen bekommen und wieder frei werden, wenn Sie täglich fünf Kontakte zustande bringen. Hätten Sie die Zeit dazu? Könnten Sie Menschen finden? Würde es Ihnen etwas ausmachen, wenn sie NEIN sagen?

Sicher würden und könnten Sie das und es wäre Ihnen egal, was die Menschen antworten. Diese Aussagen sind einfach nicht „die Wahrheit“. Das sind nur Aussagen, die von Ihnen erfunden wurden; der Schlüssel, um im Leben oder im Network Marketing – oder im Leben – erfolgreich zu werden ist, Erwartungen und einen Glauben zu haben, der Sie motiviert.

100 Verkäufer akquirieren, die die Aufgabe haben, Produkte im Wert von € 10.000,– pro Monat zu verkaufen. Im Network Marketing brauchen Sie nur die Zahlen umzudrehen: 10.000 Menschen, die € 100,– pro Monat umsetzen – und Sie haben einen Umsatz von € 1.000.000,-!

Machen Sie sich zum ersten mit der Tatsache vertraut, daß es unser Ziel ist, Menschenmassen zu begeistern – nicht ausschließlich die Konzentration auf Superverkäufer oder auf hauptberufliche Vertriebspartner.

„Okay, wir sollen also möglichst viele Menschen für das Geschäft begeistern – wie erkenne ich diejenigen, die mitmachen wollen?

Das führt uns zum zweiten Konzept: Wer möchte starten?

Wer möchte starten?
Es gibt drei Kategorien von Menschen, die Sie an die Sie Ihre Geschäftsidee herantragen werden.

  1. Menschen, die WISSEN, daß sie es NICHT machen wollen.
  2. Menschen, die NICHT WISSEN, daß sie es machen WOLLEN.
  3. Menschen, die WISSEN, daß sie es machen WOLLEN .

Hier kommen wir zu einer interessanten Frage: Welche Kategorie ist die Größte? Was erwarten Sie, welche Kategorie Sie am öftesten treffen werden?

Die Wahrheit lautet, daß die zweite Gruppe die bei weitem größte ist!
Das ist ein entscheidender Glaube: Wenn Sie die zweite Gruppe nicht zur Kenntnis nehmen … wenn Sie glauben, daß es nur wenige Menschen gibt, die sich Ihrer Geschäftsidee anschließen wollen, und alle ANDEREN es nicht WOLLEN … kann Sie dieses Glaubenssystem von dem enthusiastischen Sponsern von Menschen abhalten. Warum sollten Sie nach all dem beunruhigt sein?

Folgend sehen Sie einige Beweise, warum die zweite Gruppe die größte ist; stellen Sie sich vor, ich bin vor einer Woche mit der Geschäftsgelegenheit, die Sie heute ausüben, an Sie herangetreten und habe Ihnen folgende Fragen gestellt:

„Was halten Sie davon, in so ein Network Marketing Unternehmen einzusteigen und (was auch immer für ein Produkt) zu verkaufen? … Wir würde Ihnen das gefallen? Sind dem gegenüber offen? Ist das etwas, nachdem Sie suchen? Können Sie sich vorstellen, das zu tun?“

Was hätten Sie geantwortet? Wie viele von Ihnen hätten einfach „Nein“ gesagt? Ich weiß, dass ich das niemals gemacht hätte, bis ich vor 16 Jahren mit diesem Geschäft begann.

An die Türe lehnen

Wer sind die Menschen in der zweiten Gruppe? Die beste Erklärung, die ich jemals gehört habe ist:

„Das sind Menschen, die sich an die Türe lehnen.“

Es gibt manche Dinge, die diese Menschen haben wollen und sie haben auch den Mut und die Motivation, etwas zu tun – aber sie wissen einfach (noch) nicht was. Sie lehnen sich an die Türe.

Was passierte, als Sie sich an die Türe lehnten; was machte Ihr Sponsor? Er oder sie öffneten die Türe – und Sie fielen herein.

Nun wissen Sie also, daß es nicht ihr Ziel ist, einfach einige Superstars zu sponsern, sondern viele Menschen in das Geschäft zu bringen  – so funktioniert Network Marketing und Sie akzeptieren das. Sie wissen auch, daß es da draußen viele Menschen gibt, die starten wollen, aber es noch nicht wissen, bis jetzt – sie lehnen sich an die Türe und Ihre Aufgabe ist es, diese Türe zu öffnen und sie aufzufangen, wenn sie hereinfallen.

Wie wollen Sie das bewerkstelligen? Es existieren dafür zwei Konzepte, die Sie sich zu eigen machen sollten, damit sie ihnen dienen und Sie motivieren, hinauszugehen und diese Menschen ins Geschäft zu bringen. Das sind „Glauben Sie die Zahlen“ und „Entdecken Sie Motive“.

Glauben Sie die Zahlen
Wir demonstrieren die Zahlen mit einem Spielkartenpaket, bestehend aus 24 Karten. Wenn Sie zwischen 10 und 15 Menschen in Bezug auf Ihre Geschäftsgelegenheit ansprechen, wird einer einsteigen.

Wenn Sie von einem Spielkartenpaket die Karten herunternehmen, werden Sie früher oder später ein As abheben. Es kann die erste, zehnte, neunzehnte oder vierundzwanzigste Karte sein. Das einzige, das Sie über diese Asse wissen ist, daß sie sich in dem Kartenpaket befinden. Wenn Sie die Karten herunternehmen, werden sie auftauchen, die Frage ist nur wann.

Wenn Sie das verstehen, haben Sie eine realistische Erwartung der Zahlen, mit denen Sie leben und arbeiten können. Sprechen Sie mit 10 bis 15 Personen und Sie werden wahrscheinlich ein As finden, wenn nicht, sprechen Sie mit 30 Personen. Mit jeder Person, mit der Sie sprechen, wird die Wahrscheinlichkeit, das As zu finden, größer.

Wenn Sie diese Zahlen verstehen, werden Sie vollkommen anders reagieren. Wenn Sie ein „Nein“ hören, wissen Sie, daß Sie wieder eine Karte aufgedeckt haben und dem As schon wieder näher sind … für Sie ist das „Nein“ jetzt aufregend, motivierend und Sie werden es mögen!

Sie müssen nicht gut sein – sie müssen nur auftreten!

Wenn Sie an diese Zahlen glauben, haben Sie noch einen Vorteil: Es nimmt den Druck, daß Sie nicht gut genug sein könnten, von Ihnen.

Nehmen wir an, daß Sie folgendes akzeptieren und glauben:

„Ich weiß, daß es eine bestimmte Anzahl von Menschen gibt, die dieses Geschäft machen wollen, alles was ich zu tun habe, ist es ihnen vorzustellen.“

Erkennen Sie den Sinn? Wollen Sie immer noch Ihre Fähigkeiten fürs Kontakten steigern? Sicher!

Haben Sie immer noch das Gefühl, daß Sie zuerst gut sein müssen – um beginnen zu können und gute Ergebnisse zu erzielen? Sicher nicht!

Die Wahrheit ist, unabhängig davon, wer Sie sind … wie Sie an die Menschen herantreten … wie Sie sponsern, verkaufen oder kommunizieren – es gibt eine bestimmte (An)zahl von Menschen, die da draußen warten, daß sie von Ihnen hören und wenn sie irgendeinen Sinn in dem erkennen, was wir tun, werden sie einsteigen. (Schauen Sie sich Sie und mich an – wir sind eingestiegen!)

Folgend finden Sie den Beweis für diese Aussagen: Wie sehr hat Sie die Art, wie Sie auf dieses Geschäft angesprochen wurden, beeinflußt, es zu machen? Stellen Sie Ihren Führungskräften dieselbe Frage. Fragen Sie Ihren Sponser! Die Chance stehen gut, daß Sie herausfinden, daß es für manche einen Unterschied gemacht hat, für die meisten allerdings nicht.

Hier ist eine weitere Möglichkeit, wie man es betrachten könnte: Stellen Sie sich die unmöglichste Art und Weise vor, mit diesem Geschäft konfrontiert zu werden. Sagen wir, Sie erzählen den Menschen folgendes:

„Hallo, ich arbeite in einem dieser Pyramidensystemen und verkaufe (was immer Ihr Produkt ist) ich schätze, Sie wollen das nicht, oder?

Es könnte nicht schlimmer sein! Was glauben Sie, was passiert wenn Sie das tun? Wenn Sie mit genug Menschen sprechen – wahrscheinlich mehr als 15 – könnten Sie jemanden finden, der sagt:

„Hallo, ich verstehe Ihr Problem nicht, ich mag Network Marketing, das meinen Sie doch oder? – Pyramide, Network Marketing? – Ich mag diesen Vertrieb, ich denke das Produkt ist interessant und hat einen großen Markt … Ich weiß nicht, was Sie für ein Problem haben, ich habe großes Interesse, das zu tun.“

Das ist der Grund, warum es unmöglich ist, in diesem Geschäft zu versagen, so lange, wie Sie mit den Menschen sprechen.

Entdecken Sie ein Motiv

Wenn Sie jemanden fragen, ob er oder sie ernsthaftes Interesse hat, bei Ihrer Geschäftsgelegenheit mit zu machen, was sagen Sie ihnen, daß zu tun ist? Falls Sie sie nicht fragen sollten, was glauben sie, daß zu tun ist?

Müssen sie etwas unterschreiben? Wollen sie das tun? Was wurde ihnen gelernt …? „Nichts unterschreiben!“

Was kommt als nächstes? Ihnen Geld zu geben! Wollen sie das? Nein! Die Menschen wollen niemanden Geld geben, sie wollen ihr Geld behalten!

Als nächstes sollten Sie ihnen vorschlagen, daß sie zu Meetings gehen. Gefällt ihnen diese Idee? Nach einem langen Arbeitstag nach Hause zu kommen, kurz entspannen, Essen – sich toll anzuziehen und auf ein Meeting zu gehen?  Hört sich das nach Spaß an?

Nun beginnen sie zu denken, daß sie etwas verkaufen müssen. Wollen sie das?

Was ist, wenn sie auf die Idee kommen, daß sie ihre Freunde in das Geschäft involvieren müssen, um erfolgreich zu werden?! Das wollen sie nämlich auch nicht!

Sie wollen nichts von diesen Dingen machen! Sie haben nicht das geringste Interesse daran – ausgenommen sie haben einen wirklichen guten Grund dafür.

Motivation. Ein Motiv. Einen Grund.

Sie geben ihnen also einen guten Grund, richtig? Sie erzählen ihnen, wie toll die Produkte sind, all diese speziellen Vorteile, die Vision Ihrer Firma und wie sie viel Geld verdienen können … richtig?

Falsch!

Das funktioniert nicht. Warum nicht? Das können Ihre Gründe sein –  aber das sind nicht die Gründe Ihres Interessenten … zumindest noch nicht.

Was ist ihr „Warum“?
Wenn Sie erreichen wollen, daß sie Anträge unterschreiben, Geld ausgeben, Meetings besuchen, alles ihren Freunden vorstellen – brauchen sie einen verdammt guten Grund dazu. Es ist aber nicht so, daß die meisten Menschen herumsitzen und einen guten Grund haben, etwas anderes zu tun, als sie jetzt tun.

Es ist wichtig zu verstehe – und zu akzeptieren – daß Sie mit Menschen sprechen, denen das alles relativ egal ist bzw. diese Träume aus den Augen verloren haben.

Teilnahmslosigkeit ist in diesem Land eine Epidemie. Es liegt nicht daran, daß die Menschen nicht mehr in ihrem Leben erreichen möchten, es liegt daran, daß sie nicht erwarten, daß sich etwas verbessert.

Was machen Sie also?

Anstatt ihnen all die wunderbaren Dinge über Ihr Produkt, Ihre Firma oder Network Marketing im Allgemeinen zu erzählen … führen Sie mit ihnen ein Gespräch, indem Sie entdecken, warum sie dieses Geschäft machen möchten.

Jeder Mensch ist über etwas leidenschaftlich begeistert, aber wann immer er darüber nachdenkt erklärt er sich, daß es nicht geht. Ihre Aufgabe ist es also, dieses Etwas zu entdecken, darüber zu sprechen – und sie immer wieder daran zu erinnern.

Seien Sie unterstützend. „Hallo, Sie wollen das wirklich?! Ich kann Ihnen zeigen, wie Sie es bekommen.“

Wenn sie ihnen dabei helfen, sich zu vergegenwärtigen, was sie eigentlich wollen und nicht haben, geben sie ihnen einen Grund, sich zumindest genau anzusehen, was Sie eigentlich tun. Sie wollen nur erreichen, daß sie es sich genau anschauen – wenn Sie die Türe öffnen, fallen sie „ins Haus“ oder nicht.

Wenn Sie auf dieser Basis mit den Menschen arbeiten – die Zahlen zu glauben, die Motive der anderen zu entdecken und die Türen zu öffnen – ist das ein Prozeß, der nicht auf Glück basiert. Es ist ein Weg, mit einem funktionierenden System zu arbeiten.

Es ist Erfolg durch korrektes Auftreten.

Richard Brooke
Richard Brooke

Durch Richards Coaching, Schriften und Seminare haben Tausende von Führungspersönlichkeiten neue Unterscheidungen in Bezug auf Zuhören, Führung, Mut, Beziehungen, Teamgeist und Spaß am großen Spiel entdeckt.

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2 Kommentare

  1. Avatar
    jens neo 13. Januar 2012

    guter beitrag 😉

    aber 10.000 x 100 sind nicht 10.000.000 sondern 1.000.000

    Antworten
    1. Erich Kammerer
      Erich Kammerer 16. Januar 2012

      Hallo Jens, Sie haben absolut Recht. Das mit den vielen Nullen ist so ne Sache! Haben es sofort richtig gestellt.

      Danke für die Information.
      Erich Kammerer

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