Warum die meisten nach dem dritten Nein aufgeben
Diese Woche 5 Gespräche geführt.
Alle 5 haben Nein gesagt.
Das Gefühl eines Versagers.
“Vielleicht bin ich einfach nicht gut genug für Network Marketing.”
Viele Networker kennen diese Situation.
Sie fragen sich: “Wie schaffe ich es, dass die Leute Ja sagen?”
Die Antwort ist unbequem:
“Du schaffst es nicht.
Aber du lernst, mit dem Nein umzugehen.”
Die größte Angst im Network Marketing
Fast jeder Networker hat Angst vor einem Wort:
Nein.
Nein, das ist nichts für mich.
Nein, ich habe keine Zeit.
Nein, ich glaube nicht daran.
Nein, das ist doch Pyramide.
Und genau dieses Wort lässt viele aufgeben.
Nicht nach 100 Neins.
Nicht nach 50 Neins.
Sondern nach 3-5 Neins.
Sie nehmen es persönlich.
Sie zweifeln an sich selbst.
Sie denken:
“Vielleicht bin ich nicht gut genug.”
“Vielleicht funktioniert das nicht.”
“Vielleicht sollte ich aufhören.”
Doch hier ist die Wahrheit:
Ablehnung gehört zum Network Marketing.
Nicht als Ausnahme.
Sondern als Regel.
Was Ablehnung wirklich bedeutet
Viele Networker glauben, ein Nein bedeute:
“Du bist nicht gut genug.”
“Dein Produkt ist schlecht.”
“Dein Business ist unseriös.”
Doch das ist falsch.
Ein Nein bedeutet meistens:
- Falsches Timing – “Gerade passt es nicht.”
- Fehlende Information – “Ich verstehe es noch nicht.”
- Mangelndes Vertrauen – “Ich kenne dich noch nicht gut genug.”
- Andere Prioritäten – “Ich habe gerade andere Dinge im Kopf.”
Ein Nein ist kein Urteil über dich.
Es ist eine Momentaufnahme.
Zwei Arten, mit Ablehnung umzugehen
Es gibt zwei grundlegend verschiedene Arten, mit Ablehnung umzugehen:
Der persönliche Umgang
Man nimmt es persönlich.
Man zweifelt an sich selbst.
Man gibt auf.
Nach 3 Neins denkt man:
“Ich bin nicht gut genug.”
Nach 5 Neins denkt man:
“Das funktioniert nicht.”
Nach 10 Neins hört man auf.
Das Ergebnis:
Kein Erfolg.
Der professionelle Umgang
Man sieht es als Feedback.
Man lernt daraus.
Man macht weiter.
Nach 3 Neins denkt man:
“Okay, das waren 3. Weiter geht’s.”
Nach 5 Neins denkt man:
“Ich bin näher am nächsten Ja.”
Nach 10 Neins denkt man:
“Statistisch gesehen kommt bald ein Ja.”
Das Ergebnis:
Erfolg.
Was die großen Mentoren über Ablehnung wussten
Tom “Big Al” Schreiter – einer der erfolgreichsten Network Marketing Trainer der Welt – sagt:
“Network Marketing ist ein Zahlenspiel.
Je mehr Neins du bekommst, desto näher bist du am nächsten Ja.”
Das klingt einfach.
Aber es ist wahr.
Wenn deine Erfolgsquote 1:10 ist
(1 Ja auf 10 Gespräche),
dann bedeutet jedes Nein:
Du bist näher am nächsten Ja.
Eric Worre erkannte:
“Erfolgreiche Networker haben nicht weniger Ablehnung.
Sie gehen nur anders damit um.”
Sie nehmen es nicht persönlich.
Sie sehen es als Teil des Prozesses.
Die Statistik der Ablehnung
Hier ist eine unbequeme Wahrheit:
Die meisten Menschen werden Nein sagen.
Nicht, weil du schlecht bist.
Nicht, weil dein Produkt schlecht ist.
Sondern weil die meisten Menschen nicht bereit sind.
Statistiken zeigen:
- 70-80% sagen sofort Nein (falsches Timing, kein Interesse)
- 15-20% sind vielleicht interessiert (brauchen Follow-ups)
- 5-10% sagen Ja (richtiges Timing, richtiger Mensch)
Das bedeutet:
Von 10 Gesprächen bekommst du 7-8 Neins.
Das ist normal.
Das ist keine Schwäche.
Das ist Statistik.
Warum die meisten nach 3-5 Neins aufgeben
Die meisten Networker geben nach 3-5 Neins auf.
Warum?
Weil sie es persönlich nehmen.
Sie denken:
“Wenn ich gut wäre, würden die Leute Ja sagen.”
“Wenn mein Produkt gut wäre, würden sie es kaufen.”
“Wenn ich überzeugend wäre, würden sie mitmachen.”
Doch das ist falsch.
Selbst die besten Networker bekommen Neins.
Selbst die erfolgreichsten Verkäufer bekommen Neins.
Selbst die charismatischsten Menschen bekommen Neins.
Der Unterschied:
Sie machen weiter.
Die drei Phasen der Ablehnung
Jeder Networker durchläuft drei Phasen im Umgang mit Ablehnung:
Phase 1: Die Angst
Man hat Angst vor Ablehnung.
Man vermeidet Gespräche.
Man redet nur mit “sicheren” Kontakten.
Das Ergebnis:
Kein Wachstum.
Phase 2: Die Frustration
Man führt Gespräche.
Man bekommt Neins.
Man nimmt es persönlich.
Das Ergebnis:
Man gibt auf.
Phase 3: Die Akzeptanz
Man versteht:
Ablehnung gehört dazu.
Man führt Gespräche.
Man bekommt Neins.
Man macht weiter.
Das Ergebnis:
Man wächst.
Wie du mit Ablehnung umgehst
Hier sind drei einfache Strategien, die funktionieren:
1. Sieh es als Zahlenspiel
Jedes Nein bringt dich näher zum nächsten Ja.
Die Regel:
Wenn deine Erfolgsquote 1:10 ist,
dann bedeutet jedes Nein:
Du bist 10% näher am nächsten Ja.
Das ist keine Niederlage.
Das ist Fortschritt.
2. Lerne aus jedem Nein
Jedes Nein ist Feedback.
Frage dich nach jedem Gespräch:
- Was lief gut?
- Was könnte ich besser machen?
- Was habe ich gelernt?
Nicht:
“Ich bin schlecht.”
Sondern:
“Was kann ich verbessern?”
3. Feiere deine Neins
Erfolgreiche Networker feiern ihre Neins.
Warum?
Weil jedes Nein bedeutet:
“Ich habe gehandelt. Ich habe mich getraut. Ich bin im Spiel.”
Die Regel:
Feiere nicht nur die Jas.
Feiere auch die Neins.
Denn ohne Neins keine Jas.
Die Wahrheit über Ablehnung
Ablehnung ist kein Zeichen von Schwäche.
Sie ist ein Zeichen von Mut.
Denn nur wer handelt, bekommt Ablehnung.
Wer nichts tut, bekommt auch kein Nein.
Aber er bekommt auch kein Ja.
Babe Ruth – einer der besten Baseball-Spieler aller Zeiten – sagte:
“Jeder Strikeout bringt mich näher zum nächsten Home Run.”
Das gilt auch für Network Marketing.
Jedes Nein bringt dich näher zum nächsten Ja.
Dein Impuls für diese Woche
Setze dir ein Ziel:
10 Gespräche diese Woche.
Nicht 10 Jas.
10 Gespräche.
Und dann:
Feiere jedes Nein.
Denn jedes Nein bedeutet:
“Ich bin im Spiel.”
Und genau dort entsteht Erfolg.
Ein Gedanke zum Schluss
Viele Networker haben diese Erfahrung gemacht:
Sie haben ihre Einstellung verändert.
Sie nehmen Ablehnung nicht mehr persönlich.
Sie sehen sie als Teil des Prozesses.
Und nach einigen Monaten stellen sie fest:
“Ich bekomme immer noch Neins.
Aber sie treffen mich nicht mehr.
Ich weiß: Jedes Nein bringt mich näher zum nächsten Ja.”
Ablehnung gehört zum Network Marketing.
Nicht als Ausnahme.
Sondern als Regel.
“Ich bin nicht gescheitert.
Ich habe nur 10.000 Wege gefunden, die nicht funktionieren.”
– Thomas Edison
Erich Kammerer
Herausgeber der MLM Impulse


