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Manche Dinge sind so selbstverständlich, dass die Menschen die Lösung nicht sehen

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Manche Dinge sind so selbstverständlich, dass die Menschen die Lösung nicht sehen

Tom Schreiter Tom Schreiter vor 8 Jahren
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Frage: Was tun Sie, wenn ein Geschäftspartner Ihrer Downline sagt, er könne sich keine Produkte, Verkaufshilfen oder Trainingsmaterialien leisten?
Antwort: Sie stellen vielleicht Fragen!

Hier ist das Gespräch mit einem unmotivierten Geschäftspartner der Downline, der pleite ist und Angst hat, Verantwortung zu tragen.

Big Al: Sie sollten für Produkte, Verkaufsmaterial, Trainingsmaterial, Promotion und Ähnliches monatlich mindestens € 100 (€ 25 pro Woche) investieren können. Sind Sie bereit, das zu tun?

Geschäftspartner: Nein. Kann ich mir nicht erlauben. So viel Geld habe ich nicht. Wenn ich meine Rechnungen bezahlt habe, ist einfach nichts mehr übrig. Kann man nicht zunächst einmal ein paar Provisionen verdienen und DANN ein Geschäft aufbauen?

Big Al: So funktioniert es weder im Leben noch in diesem Geschäft. Sehen wir uns Ihre gegenwärtige Situation doch mal an. Sie arbeiten seit 10 Jahren für die gleiche Firma. Sie sind erwachsen. Und Sie wollen mir erzählen, Sie hätten es in all diesen Jahren nicht geschafft, € 100  zusammenzusparen? Wollen Sie mir sagen, Sie wären nicht fähig, € 10 pro Jahr zu sparen? Das können Sie in einer Woche mit Zeitungsaustragen verdienen.

Geschäftspartner: Ja. Die Situation ist schlimm. All mein Geld geht für Rechnungen drauf. Wenn ich ein paar Euro zusätzlich hätte, würde ich sie wirklich in mein Geschäft investieren, ehrlich!

Big Al: Wie hoch sind Ihre Gebühren fürs Kabelfernsehen?

Geschäftspartner: Etwa € 30 monatlich. Aber das würde ich niemals opfern. Das ist unser einziges Vergnügen.

Big Al: Gehen Sie essen? Oder kochen Sie immer selber?

Geschäftspartner: Wir gehen zwei Mal die Woche Essen. Ich weiß, dass es teuer ist, aber wir sind immer ganz kaputt, wenn wir von der Arbeit kommen und manchmal ist es einfach zu viel. Das sind etwa € 50 die Woche, aber ab und zu muss man sich einfach mal eine Pause gönnen. Und ja, ich gehe zwei, drei Mal die Woche auch mittags essen – aber das ist eine Pause von der eintönigen Plackerei.

Big Al: Rauchen oder trinken Sie?

Geschäftspartner: Ich bin nun Mal nikotinsüchtig und rauche ein Päckchen pro Tag. Gegen die Sucht kann ich nichts tun. Sie erwarten doch nicht, dass ich zu rauchen aufhöre, damit ich eine eigene Firma gründen kann, oder? Und machen Sie mich nicht wegen meiner Trinkgewohnheiten an, das ist manchmal die einzige Möglichkeit, mich nach einem harten Tag zu entspannen.

Big Al: Was ist mit den Wochenenden? Haben Sie da frei? Könnten Sie etwas nebenbei verdienen, um sich das notwendige Geld zu beschaffen?

Geschäftspartner: Ja, die Wochenenden sind frei, aber ich muss dann viel im Haus erledigen. Unter der Woche ist ja keine Gelegenheit dazu und außerdem braucht man auch ein wenig Entspannung und ab und zu eine Runde Golf.

Big Al: Golf? Zahlen Sie die Gebühren für den Klub und Getränke und?

Geschäftspartner: Ich kann doch nicht meine Golfschläger weglegen, nur um eine neue Firma zu gründen. Außerdem sind das höchstens drei, vier Stunden pro Woche.

Big Al: Wie wollen Sie also an die € 25 pro Woche kommen, die Sie für den Geschäftsaufbau brauchen werden?

Geschäftspartner: Genau das will ich ja von Ihnen wissen! Was kann ich tun, um mein Geschäft ins Rollen zu bringen. Bisher hat nichts funktioniert. Was werden Sie also tun, Herr Sponsor?

Kommentar: Überflüssig.

Tom Schreiter
Tom Schreiter

Das Motto von Tom "Big Al" Schreiter lautet: „Keine Theorien! Nur Fakten, die Ergebnisse bringen!“ Tom mehr als 40 Jahre Erfahrung im Network Marketing gesammelt und gehört mit seiner humorvollen Art zu den beliebtesten Trainern der Branche.

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