Der direkte Weg, um negative Meinungen zu ändern

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Wir haben es alle schon erlebt. Und die meisten von uns wünschen sich, dass es endlich erledigt wäre: negative Meinungen zu hören, die andere Menschen über Network Marketing und darüber, ein Networker zu sein, haben. Doch die menschliche Natur ist, wie sie ist. Michael Oliver, der Autor von „12 Methoden, um angstfrei ins Gespräch zu kommen“, fordert uns auf, einen neuen Blick auf diese Nörgler zu werfen. Und sie mit ehrlichen, offenen und ungefährlichen Fragen dazu zu bringen, unser Geschäft erneut aus einer offenen und verständnisvollen Perspektive zu betrachten.

Es gibt viele Möglichkeiten, mit negativen Aussagen über deine Tätigkeit als Networker umzugehen. So, dass du dir selbst – und der Person, von der dieser Kommentar stammt – helfen kannst, die Dinge einer fairen Betrachtung zu unterziehen. Wenn du beim nächsten Mal diese Gelegenheit hast oder wenn Menschen deine Tätigkeit anzweifeln, dann antworte mit dieser einfachen Frage: „Würdest du eigentlich den gleichen Kommentar abgeben, wenn ich dir gesagt hätte, dass ich mich entschieden habe, nebenberuflich als Krankenpfleger zu arbeiten?“ Die meisten würden diese Frage verneinen. Dann fährst du mit der folgenden Frage fort: „Warum verurteilst du dann mich und meine Entscheidung, mein eigenes Geschäft zu starten?“

Der Schlüssel hierbei ist, alles in sanftem Tonfall zu sagen und aus einer ruhigen, inneren Haltung, die nicht an das Ziel gekoppelt ist. Vor allem nicht an das Ziel (oder das Bedürfnis) recht zu haben. Es gibt sie, die Menschen, die sich immer im Recht sehen, weshalb es keinen Sinn macht, sich dagegen aufzulehnen. Goethe sagte: 

„Gegner glauben uns zu widerlegen, indem sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsre nicht achten.“

Selbstverständlich haben Menschen das Recht auf ihre eigene Meinung, solange sie sachlich und nicht beleidigend ist. Dann lasse ich auch negative Meinungen zu. Schließlich bin ich doch nicht auf der Welt, anderen nach dem Mund zu reden.

Selbstverständlich hast du das Recht, herauszufinden, warum andere so denken, wie sie denken. Erlaube ihnen durch deine Antwort zu der eigenen logischen Schlussfolgerung zu gelangen, dass ihr Verhalten inakzeptabel ist.

Wähle den direkten Weg, bleibe aufrecht und habe den Mut, zum einen deine eigenen Entscheidungen zu treffen. Zum anderen die Kraft, fest zu deinen eigenen Überzeugungen zu stehen. Am Ende des Tages kommt es nicht darauf an, was andere Menschen denken. Wichtig ist, was du denkst.

Wenn jemand eine negative Meinung hat oder eine negative Aussage trifft – selbst wenn es sich um einen Angriff handelt – kann das für dich eine großartige Gelegenheit sein. In diesem Fall ergibt sich nämlich eine von den vier Möglichkeiten, mit der du Gespräch beginnen kannst.

„Wenn du wüsstest, aus welchem Quell die menschlichen Meinungen und Interessen fließen, du würdest aufhören, nach dem Beifall und Lob der Menschen zu streben“,

erkannte der römische Kaiser Mark Aurel. Wenn Menschen eine Aussage treffen, drücken sie damit ihre eigenen Gedanken aus. Auch wenn es sich dabei um negative Meinungen handelt, haben diese Aussagen eine besondere Bedeutung, weil sie aus der „Sicht auf die Welt der Anderen“ stammen. Ob du dieser Sichtweise zustimmst oder nicht, ist egal. Es stellt eine Gelegenheit für dich dar, diese Aussage zu bestätigen und Fragen zu stellen. Fragen, die das aufdecken werden, was wirklich hinter ihrer Aussage steht. Du musst einem Menschen nicht zustimmen, wenn du seinen Aussagen zuhörst, um aufzudecken, was dieser Mensch denkt – und warum er so denkt.

In dieser besonderen Situation kannst du nun herausfinden, warum diese Person so empfindet, wie sie es tut. Am Ende ist es auch gut möglich, dass das Gespräch diesen Menschen zum Nachdenken bewegt. Und ihn dazu bringt, einen neuen Blick auf dein Angebot zu werfen.

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