Auch wenn es etwas schwieriger ist, jeder kann ein ordentliches Vermögen aufbauen, wenn er bereit ist, einen Teil seiner Zeit fürs Network-Marketing aufzuwenden. Hier wird er nicht nur garantiert Geld verdienen, sondern auch innerlich wachsen. Dadurch ist er zu allen Zeiten „Herr seiner Lage“.

Lotto macht arm – Network-Marketing nicht

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An der Börse macht der ein kleines Vermögen, der zuvor ein großes eingesetzt hat. Kalauer. Eine Feststellung die auf viele Lebenslagen übertragbar ist. Selbst Lottospielern, die mit kleinem Einsatz Millionen gewinnen wollen, wissen davon ein Lied zu singen. Theoretisch ist es möglich, mit zehn Euro Millionär zu werden. Dazu muss man „nur“ sechs richtige Zahlen nennen. 49 stehen dafür zur Auswahl und doch gelingt dieses nur sehr wenigen Menschen. Die Chance auf das viele Geld liegt nach Expertenmeinung bei 1:138 Millionen. Was diese Zahl bedeutet, macht ein kleines Beispiel deutlich.

Angenommen, Sie würden in Spitzbergen (das liegt hoch im Norden Norwegens, quasi einen Steinwurf von der Arktis entfernt) in den Zug steigen und bis nach Sizilien (Italien) fahren. Man drückt Ihnen einen Tennisball in die Hand, den Sie nach Gefühl und ohne hinzuschauen an irgendeiner von Ihnen ausgewählten Stelle aus dem fahrenden Zug werfen sollen, um so einen Besenstiel, der irgendwo an dieser Strecke steht, zu treffen. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie diesen Stiel auf einer Strecke von fast 3000 Kilometern treffen werden? 1:138 Millionen?! Sie sehen, es ist fast unmöglich. Insofern sollte man sich auch keinen Illusionen hingeben, irgendwann einmal das ganz große Los zu ziehen. Und das ist auch gut so. Nicht, dass ich Ihnen einen vermeintlichen Gewinn missgönne. Mitnichten. Da ich kein Lotto spiele, wünsche ich Ihnen von ganzen Herzen jede Woche einen Millionengewinn. Ob Sie allerdings damit glücklich werden, steht auf einem ganz anderen Papier. Tatsache ist, dass eine Vielzahl der Lottomillionäre heute verarmte Existenzen sind und von staatlicher Hilfe leben. Das sage nicht ich, sondern die Statistik. Man muss es sich einmal vorstellen. Da gewinnt jemand mehrere Millionen Euro, und am Ende ist er pleite. Wie kann das passieren?

Die meisten meiner Leser unken, dass Schmarotzer und falsche Freunde sich ihm anbiedern, um an sein Geld zu kommen. Das mag im Einzelfall auch zutreffen, doch das eigentliche Problem liegt ganz woanders. Es liegt im Unterbewusstsein des Lottospielers. Nehmen wir an, ein „normaler“ Lottospieler verdient im Monat 1.500 Euro netto. Dann liegt sein Selbstwertgefühl bei 1.500 Euro. Man könnte auch sagen, sein Marktwert liegt bei 1.500 Euro. Dieser Spieler tauscht sich und damit seine Arbeitsleistung gegen 1.500 Euro ein. Das ist auch völlig in Ordnung. Ich möchte es hier auch gar nicht bewerten, sondern nur feststellen. Tatsache ist also, dass sich dieser Spieler für genau 1.500 Euro wert hält. Könnte er seine Arbeitsleistung einem anderen Unternehmen verkaufen, das ihm ein Netto-Gehalt von 1.800 Euro zahlen würde, stiege sein Marktwert und damit sein Selbstwertgefühl auf 1.800 Euro. Ein Mensch, der Zeit seines Lebens von diesem Wert ausgegangen ist, bekommt nun plötzlich einen Jackpot von sieben Millionen Euro aufs Konto überwiesen. Wie soll ein Lottogewinner mit einem Bewusstsein von monatlich 1.800 Euro plötzlich sieben Millionen Euro verwalten? Das ist doch gar nicht möglich, und weil es nicht möglich ist, beginnt ab diesem Tag das Elend. Er wird im Umgang mit Geld alles falsch machen, weil ihm das richtige Geld-Bewusstsein fehlt. Er wird falschen Beratern aufsitzen, falsche Investitionen tätigen, zu viel Geld für Schnickschnack ausgeben, Freunden aus der Patsche helfen etc. pp. Oft bin ich geneigt, den „armen“ neuen Millionären vor Auszahlung dieser gewaltigen Summen eine Therapie zu empfehlen, damit sie langsam auf die mit Abstand größte Veränderung in ihrem Leben vorbereitet werden.

Trotz dieser sich abzeichnenden Problematik sind Millionen von Bürgern bereit, sich allwöchentlich an diesem ökonomisch sinnlosen Spiel zu beteiligen. Im Gegensatz zu anderen „Kapitalanlagen“ liegt beim Lotto die Chance, seine Geldanlage vollständig zu verlieren, bei fast 100 Prozent. Nur die wenigsten Spieler bekommen am Ende ihren Einsatz wieder. Und doch träumen sie alle denselben Traum: Endlich aus der „Unterschicht“ hinein in die Welt der VIPs und Superreichen. Endlich von den Zinsen leben, die ein Lottogewinn jeden Monat in die Haushaltskasse spült. Träume sind Schäume, sagt ein Sprichwort. Handeln ist wesentlich effektiver, als seinen Träumen nachzuhängen, statt selbst einmal aktiv zu werden und sein Geld ordentlich arbeiten zu lassen.

Auch wenn es etwas schwieriger ist, jeder kann ein ordentliches Vermögen aufbauen, wenn er bereit ist, einen Teil seiner Zeit fürs Network-Marketing aufzuwenden. Hier wird er nicht nur garantiert Geld verdienen, sondern auch innerlich wachsen. Dadurch ist er zu allen Zeiten „Herr seiner Lage“. Sollte ihn der Umsatz in sechsstellige Gefilde puschen, wird er nicht, wie ein Lottospieler, das viele Geld schlichtweg verprassen. Er hat durch einen innerlichen Reifeprozess so viel an Erfahrung gewonnen, dass er dauerhaft Vermögend bleiben wird.

Network-Marketing ist kein Spiel. Es ist Arbeit. Genau das aber wollen die vielen Lottospieler nicht. Sie möchten mit wenig Einsatz viel Geld machen. Inzwischen blicke ich als Unternehmer im Network-Marketing, u. a. Verleger, Referent und Seminarveranstalter, auf rund 30 Jahre Selbstständigkeit in dieser Branche zurück. Deshalb kann ich als Innsbrucker mit Fug und Recht behaupten: Es gibt kein leicht verdientes Geld. Wer reich werden will, darf seine Hände nicht in den Schoß legen, er muss dafür arbeiten. Doch glauben Sie mir: Das lohnt sich und ist effektiver als Lottospielen.

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