Ohne Grenzen

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Wenn du die Autobahn entlang fährst, wirst du temporär ausgebremst, da der Gesetzgeber an bestimmten Stellen ein Tempolimit festgelegt hat. Stößt du auf ein interessantes Angebot, spricht der Anbieter häufig eine Mengenbegrenzung aus (max. drei Stück). Willst du eine Immobilie kaufen, setzt dir die Bank ein Kreditlimit.

Egal, wohin du siehst, existieren Grenzen und Einschränkungen . . .

. . . zur Verwendung deines Smartphones

. . .  wie viel du essen solltest

. . . wie viele Tage Urlaub du im Jahr nehmen darfst, usw.

Wie bei jeder Einschränkung, entstehen Konsequenzen, wenn wir diese Grenzen überschreiten.

Wie aber sieht es mit den Grenzen aus, die unser persönliches Potential einschränken? Diejenigen Grenzen, zu deren Akzeptanz wir uns haben erziehen lassen? Was uns zusteht, wie viel Geld wir verdienen sollten oder wie viele Reisen uns erlaubt werden? Vielleicht haben uns unsere Eltern und Lehrer beigebracht, auf Sicherheit zu setzen, um uns zu beschützen. Das haben sie getan, weil sie uns lieben und nicht, um uns um unsere Lebensqualität zu bringen. Eltern lieben ihre Kinder. Hat uns aber irgendeine dieser Grenzen davor beschützt, dass uns etwas wirklich Gutes widerfahren ist?

Störende Grenzen sind unsere einschränkenden Gedanken!

Eine Grenze zu überschreiten – ein Risiko einzugehen – ist nicht immer eine schlechte Sache. Die Frage lautet, wann die auferlegten Beschränkungen zu einer Gewohnheit – im Gegensatz zu einer freien Entscheidung – geworden sind.

Unsere einschränkenden Glaubensmuster über unser Wachstum und über unser Potential mögen vielleicht von jemandem beeinflusst worden sein – die Saat war gesetzt – aber wir entscheiden, diese Pflanze zu bewässern und den einschränkenden Glauben zu verstärken.

Tritt einen Schritt zurück und stell dir die Frage: “Welcher einschränkende Glaube läuft in meinem Kopf und in meinem Herzen ab und hält mich von meinen Zielen fern?

Geht es um Geld? Um das Erreichen von Ergebnissen? Um deine Ausbildung? Deinen Freundeskreis? Um ein Auto?

Manche Menschen sagen, es sei besser, in Sicherheit zu leben, statt etwas zu bedauern. Aber ganz ehrlich, wenn du immer auf Sicherheit gespielt hast, wirst du das vielleicht eines Tages bedauern!

Einfach deshalb, weil du am Ende des Tages bedauern könntest, bestimmte Dinge, nicht getan zu haben. Es zählen in dieser Bilanz häufig nie die Dinge, die du getan hast, sondern die Versäumten.

Wie sich das am Ende deiner Tage auswirken kann, darüber hat die Australierin Bronnie Ware ein Buch geschrieben. Sie arbeitete als Palliativpflegerin für Todkranke, für Sterbende, für die, die ihren Tod kommen sehen, und die, die nichts davon wissen wollen. Sie begleitete ihre Patienten zu Hause in den Tod – und hörte in den Wochen, Tagen und Stunden in den Gesprächen mit den Sterbenden stets dasselbe Bedauern und dieselben Vorwürfe: das Bedauern darüber, nicht das Leben gelebt zu haben, das sie sich gewünscht hatten. Reue angesichts der Entscheidungen, die man getroffen oder nicht getroffen hat. Vorwürfe gegenüber sich selbst, weil diese Erkenntnis erst kam, als es bereits zu spät war. „Wenn sie sterben, kommt eine Menge Furcht und Ärger aus den Menschen heraus“, sagte Bronnie Ware.

Wie erwähnt hat sie über die letzten Stunden im Leben dieser vielen Menschen das Buch „Die fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ geschrieben:.

  1. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben.
  2. Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet.
  3. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken.
  4. Ich wünschte mir, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden aufrechterhalten.
  5. Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein.

Es gibt Menschen die sich fragen, ob es ein Leben nach dem Tod gibt. Diese Frage ist dumm. Sie sollten sich fragen, ob sie das Leben vor dem Tod leben, und zwar in ihrem Sinne.

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