So löscht du negative Glaubenssätze

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print
Share on whatsapp

Das Leben ist keine Einbahnstraße. Du kannst noch so erfolgreich sein und von einem Erfolgsgipfel zum nächsten springen, es wird leider Zeiten geben, in denen es nicht immer glatt läuft. Häufig beginnt die Entwicklung mit uns, also aus dem Inneren und weniger durch unsere Umwelt. Es sind die schädlichen Muster in unserem Glauben, die immer wieder einmal in unserem Bewusstsein auftauchen und uns verwirren, und zwar so stark, dass wir häufig ausgebremst werden.

In diesen unglücklichen Momenten wiederholen wir negative Beziehungen mit unterschiedlichen Partnern, schreiten von einer Abhängigkeit zur nächsten oder halten einfach an einschränkenden Glaubensmustern über unseren Selbstwert oder über unsere Fähigkeiten fest. Welche uns dann davon abhalten, unser größtes Potenzial auszuschöpfen.

Solange du negative Glaubenssätze zulässt, so lange drehst du dich mit ihnen im Kreis. Du muss ihre Systematik durchbrechen, um dich wieder auf die Erfolgsschiene zurück bringen zu können. 

Der erste Schritt zur Unterbrechung des negativen Gedankenkarussells ist dein Eingeständnis, dass es ein Problem gibt. Anerkennen und nicht weiter negieren, darum geht es. Selbsterkenntnis ist der wichtigste Schritt zu Veränderungen. Der nächste Schritt besteht darin, Dein „Warum“ zu erkennen, also den Grund aufzudecken, der dich dazu bewegt, dich so negativ zu verhalten. Diese Sicht darauf erfordert Mut und vor allen Dingen kritisches Denken. Wichtig ist dabei, zu Hinterfragen, warum du, trotz der Schädlichkeit, die dieses Denken anhaftet, daran festhältst. Sei dir im Klaren darüber, dass es Gefühle sind, die mit dir Achterbahn fahren und keine äußeren Einflüsse. Warum fühlst du dich nicht wertvoll und leidest an einem Minderwertigkeitskomplex? Warum wählst du unterbewusst diejenigen Partner aus, die erneut ihr missbräuchliches Verhalten an dir ausüben? Und warum sabotierst du deinen eigenen Fortschritt? Warum kannst du Dinge, die dir schaden, nicht loslassen?

Den Hintergrund eines negativen Verhaltens zu entdecken, ist ein großer Schritt in die Richtung, um dieses Verhalten in ein besseres Ergebnis zu verwandeln. Diese Fragen können dir helfen, Licht ins Dunkel zu bringen. Gab es in deinem Umfeld einen einflussreichen Menschen, der dir ständig gesagt hat, dass du nicht gut genug bist? Hast du von deinen Eltern negative Beziehungsmuster übernommen? Wurde dir durch eine Religion dein Gehirn gewaschen, welche dich glauben ließ, dass du in dieser Existenz nicht dazu bestimmt bist, glücklich zu sein?

Stehe zu deinen Problemen. Du bist nicht allein. Der Mensch kommt im übertragenen Sinne mit einer unbenutzten Festplatte auf die Welt (Gehirn). Da er in den ersten Jahren allein nicht überlebensfähig ist, muss er sich mit Haut und Haaren Menschen ausliefern. Sie alle meinen es natürlich gut mit ihm, weshalb sie nicht müde werden, ihn über die Jahre mit gut gemeinten Ratschlägen versorgen zu müssen. So kommen tausende Empfehlungen zusammen, aus denen du dann mit der Zeit deine Glaubensmuster entwickelst. Muster wie z. B. diese:

  • Geld ist schlecht
  • reiche Menschen sind böse
  • Geld verdirbt den Charakter
  • Wer viel Geld hat, geht über Leichen

Es könnte auch sein, dass man dir mit auf dem Weg gegeben hat, dass erfolgreiche Menschen schlechte Eltern wären oder Unternehmer andere Menschen ausbeuten, um reich zu werden. Die Aufzählung ließe sich unendlich ausbauen, doch auch so ist klar, dass es sich hier um dumme Aussagen handelt von Menschen, die es im Leben selbst nie auf die Kette bekommen haben. Die ihr eigenes Versagen durch Beschuldigungen, Beleidigungen und Verachtung kaschieren wollen.

Die gute Nachricht kommt aus der Computerwelt. Inhalte einer Festplatte können gelöscht werden. Bei deinem Gehirn funktioniert es genauso. Leider ist es beim Computer einfacher, da muss man nur ein paar Tasten drücken und schon ist der Müll von der Festplatte verschwunden. Das geht bei uns Menschen so einfach nicht. Es braucht ein wenig Übung und Geduld, um negative Glaubenssätze zu löschen. Das gelingt, indem du sie durch positive Sätze austauscht, sozusagen überschreibst. Dabei kannst du diesen Prozess beschleunigen, wenn diese neuen Glaubenssätze einhergehen mit guten körperlichen Gefühlen. Gefühle sind der Turbolader, wenn es um Veränderungen geht. Worte allein reichen nicht.

Schreibe auf, welche negativen Sätze dich bis heute belasten und stelle ihnen positive gegenüber. Diesen wiederum ordnest du ein gutes Gefühl hinzu und dann lege los mit der Veränderung zu einem besseren Leben. Es lohnt sich. Erkannte schon Immanuel Kant:

„Der Ziellose erleidet sein Schicksal – der Zielbewusste gestaltet es.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte dich auch interessieren
weitere Artikel von Randy Gage

Search anything