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Überzeugen statt überreden

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„Der gute Handwerker hat die Wasserwaage im Auge“, lehrt eine Redensart. Ein solcher käme auch nie auf die Idee, sein Werkzeug für das eigene Versagen zu beschuldigen. Jedes Werkzeug ist immer nur so gut, wie der dahinterstehende Mensch, der es gebraucht.

In der Analogie zum Network-Marketing haben auch wir Dutzende von Werkzeugen, die uns helfen, etwas zu errichten. Dabei geht es weniger um Handwerk als mehr um Mundwerk. Networker sind Mundwerker, da ihr Geschäft die Empfehlung ist. Damit dieses „Mundwerk“ gelingt, hat jeder Zugang zu den gleichen Audiotrainings, den gleichen Videos, den gleichen Katalogen und Schulungen. Manche Interessenten steigen ein, nachdem sie diese Dinge gesehen haben, manche tun es nicht. Und doch handelt es sich um die gleichen Informationswerkzeuge.

Es geht also nicht um das Werkzeug. Es ist die Person, welche die Präsentation abhält, die den Unterschied macht. Das ist der Grund, warum neben dem Produktwissen im Network-Marketing die Persönlichkeitsentwicklung im Vordergrund steht. Menschen kaufen von Menschen. Deshalb reicht es eben nicht mehr aus, Produktunterschiede zur Konkurrenz auszuarbeiten. Das Gesamtwerk muss stimmen, d. h. neben Produkt- und Vertriebswissen kommt es entscheidend auf dich an. Es reicht nicht, ein paar Sprüche aufzusagen oder eine erfolgreiche Person zu spielen. Denke immer daran: „Deine Zunge kann lügen, dein Körper nicht.“ Erfolglose Verkäufer und Networker reden ihre Kunden in Grund und Boden, damit diese am Ende völlig verwirrt alles unterschreiben was ihnen vorgelegt wird, nur um diese Typen loszuwerden. Doch keine 24 Stunden später ist dieser Vertrag widerrufen. Erfolgreiche Networker wissen um die Bedeutung ganzheitlicher sorgen und die Fähigkeiten erlernen müssen, wie man mit Menschen spricht.

Nur wer zuhört, kann gehört werden.

Unsere Aufgabe als Networker besteht darin, bei unseren Interessenten für eine Entscheidung zu sorgen. Also bei unserem Geschäft mitzumachen oder zum Kunden zu werden. Wenn wir als Maulwerker dazu, unsere Werkzeuge richtig einsetzen, überzeugen wir Kunden. Überzeugen, nicht überreden. Das ist ein sehr großer Unterschied. Wer Menschen überzeugt, hat sie emotional abgeholt und so konditioniert, dass sie bereit sind, mit uns einen Weg zu gehen. Wer Menschen überredet, sucht seinen eigenen Vorteil. Ihm geht es nicht um den Mensch hinter dem Deal, sondern nur um den Ertrag für sich. Deshalb hinterlassen diese Art von Verkäufer, Berater und Networker immer verbrannte Erde. Man kann Menschen eine Zeitlang betrügen, aber nicht auf Dauer. Insofern ist dieses Vorgehen von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

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