Keine Angst vor Interessentengesprächen

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Wenn du in unserem Business gerade erst angefangen hast, kann es manchmal schwierig sein, Interessentengespräche für dein Network-Geschäft zu führen. Du weißt nicht, wie du dein Anliegen ins Gespräch bringen kannst. Hinzu kommt (die unbegründete) Angst vor der Reaktion deines Gegenübers. Mit anderen Worten: Du bist unsicher.

„Es gibt keine Grenzen. Weder für Gedanken, noch für Gefühle. Es ist die Angst, die immer Grenzen setzt“,

stellte Ingmar Bergman fest. Und doch ist sie da, diese Angst in unserem Business. Keine Frage. Gerade im Hinblick auf Kaltkontakte haben viele das Gefühl, dass sie auf das Haus eines Fremden zugehen und nicht wissen, was geschehen wird, nachdem sie an die Tür geklopft haben.

Es gibt ein paar Dinge, die du tun kannst, um dich auf eine solche Situation vorzubereiten. Denke stets daran:

Geist folgt Materie und nicht umgekehrt.

Mit anderen Worten: Es passiert das, was du vorher gedacht hast. Angst erzeugt Angst, Sorgen erzeugen Sorgen und Freude erzeugt Freude. So ist das Leben. Bevor du mit einem Fremden über dein Business sprichst, musst du im Kopf von Angst auf Freude umschalten. Übe es solange, bis es möglich ist. Dann musst du wissen, worüber du mit dem Fremden sprechen möchtest. Frage dich, warum diese Person von deinem Angebot erfahren soll und warum du ihm davon berichten willst. Diese geistige Vorwegnahme ist wichtig, da du dich so auf das kommende Gespräch vorbereitest und somit die Fäden zu jeder Zeit fest in der Hand hast. Das wiederum bedeutet, dass du jederzeit das Gespräch leiten kannst, auch wenn es zu unerwarteten Aussagen von deinem Gegenüber kommen sollte. 

Sie immer vorbereitet. Überlasse nie etwas dem Zufall. 

Es gibt Menschen, die schnappen sich eine Axt, um Bäume zu fällen. Andere schauen sich diese Axt sehr genau an, schärfen diese und schlagen dann Bäume. Was glaubst du, wer am Ende die meisten Bäume gefällt haben wird?

Viele Menschen begehen den Fehler, dass sie glauben, ungefragt von ihrer Geschäftsmöglichkeit erzählen zu müssen und warum ihr (vermeintlicher) Interessent sofort einsteigen sollte. Tue das nicht! Dein Interessent wird sich verfolgt fühlen und dich in den meisten Fällen zurückweisen.

Network-Profis jagen nicht, sie säen. Sie bauen durch ihre Interessentengespräche Beziehungen zu ihren Kontakten auf. Sie bringen deren Interessen, aber auch Unliebsames, deren Träume, Probleme und deren Leben in Erfahrung. Wenn du dir deine Interessenten zu Freunden machst, dann gehst du die Gespräche über deine Geschäftsgelegenheit ganz anders an. Du behandelst das Ganze so, als ob du einem Freund etwas vorstellst, wovon du denkst, dass es für ihn oder sie hilfreich sein könnte. Du bist auf deinen Freund konzentriert.

Statt zu versuchen, Menschen zum Einstieg bei deiner Geschäftsgelegenheit zu bewegen, damit du etwas davon hast, versuchst du deinem Freund zu helfen, einen Traum zu erreichen oder ein Problem zu lösen, indem du ihm von deiner Gelegenheit erzählst.

Stelle immer den Anderen in den Mittelpunkt des Geschehens. Nimm dich nicht so wichtig!

Unsere Aufgabe als Networker besteht darin, unsere Interessenten über unsere Geschäftsmöglichkeit und die Produkte zu informieren. Unser Ziel ist es, für Erkenntnisse und für Verständnis zu sorgen. Wir wollen, dass unsere Interessenten verstehen, was wir tun und was wir ihnen anbieten.

Wenn du dich also mit deinen Interessenten unterhältst, solltest du es aus einer Perspektive der Information heraus tun. Du solltest so begeistert davon sein, ihnen alles von dieser unglaublichen Network-Gelegenheit zu berichten, von der du glaubst, dass sie ihnen helfen wird, ihre Probleme zu lösen oder ihre Träume zu verwirklichen.

Wenn du aus dieser Geisteshaltung heraus agierst, sind die Gespräche mit deinem Interessenten plötzlich gar nicht mehr so schwer. Es ist einfach nur ein Gespräch zwischen zwei Freunden.

Nutze die verfügbaren Werkzeuge

Dein Partnerunternehmen und deine Upline verfügen über Werkzeuge, die dir helfen werden, deine Geschäftsmöglichkeit vorzustellen und zu erklären. Sie bieten dir Broschüren, Videos, Warenmuster und Erfahrungsberichte, die du deinen Interessenten zeigen kannst. Nutze diese Werkzeuge. Sie sagen oft mehr als tausend Worte. Darüber hinaus setze auf moderne Technik, wie z. B. ein Webinar. Du musst nicht immer selbst live vor Ort sein. Wichtig ist, dass du den Kontakt hältst. Nutze Emails, um Newsletter zu versenden, Instagram für aktuelle Post und Webinare, um Flagge zu zeigen.

Diese Werkzeuge ersetzen nicht das persönliche Gespräche, sie unterstützen es. Deshalb musst du dir auch nicht über Wochen Fachwissen antrainieren. Was du wissen musst, findest du in den Werkzeugen. Wichtig ist, dass du die Kommunikation so professionell führst, dass an den Stellen, an denen du noch unsicher bist, du die Werkzeuge einsetzt, ohne dass es der Gesprächspartner merkt. Das wirkt hoch professionell und lässt dich so als Experte wirken. Trainiere erst, bevor du sprichst. Auch wenn jeder weiß, was eine Kneifzange, ein Hammer und ein Schraubenzieher ist, bedeutet dieses nicht, dass sie diese Werkzeuge auch richtig einsetzen können. Erst wenn sie sich damit beschäftigt und eingesetzt haben, bekommen sie das richtige Gefühl im Umgang damit. So ist es mit den Werkzeugen deines Partnerunternehmens auch. Schaue dir genau an, was es dir alles bietet und prüfe, wie du diese Dinge für dich gewinnbringend einsetzen kannst. Dann erst gehen damit in die Gespräche mit Interessenten.

Gut vorbereitet ist halb gewonnen!

Dann brauchst du keine Angst mehr davor zu haben, an die Tür zu klopfen und Interessentengespräche für deine Network-Gelegenheit zu führen. Du verfügst über alle notwendigen Werkzeuge, um andere Menschen zu informieren. Du sprichst zu ihnen wie ein Freund, der seinen Freunden helfen möchte. Was soll daran schon beängstigend sein? Also klopfe an ihre Tür.

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