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100 Millionen $ – ein fairer Stundenlohn?

Vor einiger Zeit fand „Der Kampf des Jahrhunderts“ statt. Gut, diese Behauptung war im Jahr 2015 vielleicht noch etwas gewagt. Aber Angst davor, den Mund zu voll zu nehmen, hatten die Amerikaner – vor allem in Las Vegas – noch nie.

100 Millionen Dollar erhielt „Pac-Man“ Pacquiao, 150 Millionen bekam Floyd „Money“ Mayweather für den etwa eine Stunde dauernden Kampf. Sitze direkt am Ring wurden für bis zu 200.000 Dollar angeboten, ab ca. 1.000 Dollar gab es Zugang zu den billigsten Plätzen. Und für das Recht, den Kampf im Fernsehen zu verfolgen, mussten amerikanische Zuschauer 99 Dollar bezahlen – einen Betrag, für den sich manche Leute ein Fernsehgerät kaufen.

Dementsprechend aufgeheizt waren auch die deutschen Kommentare, die im Vorfeld des Spektakels zu lesen waren. Zum einen die freudigen Aussagen der hartgesottenen Fans, die den um 5.00 Uhr morgens beginnenden Kampf kaum erwarten konnten. Und dafür gerne 20-30 Euro an den Pay-TV-Sender Sky entrichteten.

Dann gab es aber natürlich auch die andere Fraktion:

„Die Kämpfer sind doch völlig unbekannt – warum soll ich dafür so früh aufstehen und noch bezahlen?“

„Das ist doch alles nur Geldmacherei!“

„Kein Kampf der Welt ist so viel Geld wert, auch dieser nicht.“, usw.

Der letzte Kommentar stammte übrigens von Wilfried Sauerland. Falls Sie es nicht wissen: Herr Sauerland gilt als der bekannteste und erfahrenste Boxpromoter Deutschlands. Und wissen Sie, was mich interessieren würde: Ob Herr Sauerland wohl das Gleiche gesagt hätte, wenn dieser Kampf von ihm promotet worden wäre?

Der Kampf wurde aber nicht von ihm promotet – und auch nicht von den ganzen anderen oben genannten Nörglern. Was uns zu einer wichtigen Frage – auch für unser Network-Geschäft – bringt:

Wie viel ist ein Produkt oder eine Dienstleistung wirklich wert?

Die Antwort ist einfach: Ein Produkt (also auch ein Profi-Boxkampf) ist genau so viel wert, wie Andere dafür zu zahlen bereit sind. Und wenn diese Anderen aus Millionen interessierter Boxfans auf der ganzen Welt bestehen, die bereit sind, zwischen 20 und 200.000 Euro bzw. Dollar auszugeben, kommt ein Gesamtumsatz von bis zu einer halben Milliarde Dollar und mehr zustande. Und dann sind die beiden Boxer auch ihre Viertelmilliarde wert. Denn ohne sie hätte es schließlich keine halbe Milliarde Umsatz gegeben.

Für unser Geschäft gilt das gleiche Prinzip der „100 Millionen“:

Natürlich wird es immer irgendwelche Nörgler geben, die behaupten, dass unsere Produkte zu teuer seien, dass Network Marketing nur Geldmacherei wäre, usw.

Nur, Tatsache ist jedoch, dass auch diese Menschen mit irgendwelchen anderen Dingen Geld verdienen. Denn auch sie werden mit Sicherheit nicht ohne Bezahlung arbeiten. Weil für diese Menschen Strom und Wasser auch nicht gratis aus der Leitung kommen. Und genauso wenig ist das Haus kostenlos, in dem sie wohnen und ist es auch das Auto nicht, mit dem sie zu ihrer Arbeit – der Quelle ihrer „Geldmacherei“ – fahren. Der Unterschied zu diesen Menschen ist aber: Dass diese – im Gegensatz zu Herrn Pacquiao und Herrn Mayweather – nicht gelernt haben, ihren Wert zu steigern bzw. sich hochwertiger zu vermarkten. Denn sonst würden sie keine solchen „Fuchs und Trauben“-Kommentare von sich geben.

Gleichzeitig werden auch immer einige Menschen existieren, die behaupten, dass unsere Produkte zu teuer oder uninteressant wären. Das dürfen diese Menschen auch gerne behaupten. Allerdings brauchen wir uns um diese Leute auch keine großen Gedanken zu machen. Denn zum selben Zeitpunkt gibt es eine Menge Menschen, die sich sehr für die Wirkung unserer Produkte interessieren und den Preis für angemessen halten. Sonst würde schließlich durch Network Marketing kein Jahresumsatz in dreistelliger Milliardenhöhe entstehen . . .

Und diese Menschen wiederum sind es auch, die für uns interessant sind.

Unsere Aufgabe besteht nicht darin, Neidhammel, Missgünstlinge oder Nörgler zu überreden oder zu überzeugen. Unsere Aufgabe ist es nur, diejenigen Menschen auszufiltern, die sich für den Wert unserer Produkte bzw. unserer Geschäftsgelegenheit interessieren.

Und wenn wir Rahmen unseres Networks Hunderte, Tausende oder gar Hunderttausende dieser Menschen für unsere Gruppe gewinnen, dann sind wir es auch wert, hundert- tausend- oder hunderttausendfach dafür bezahlt zu werden.

Egal, was andere Menschen darüber denken.

Viel Erfolg dabei wünscht

Ihr Robert Pauly

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7 Antworten

  1. Ein absoluter guter Vergleich. Danke dafür! Habe ich jetzt im „Hinterkopf“ gespeichert. 😉
    Gruß aus Gelsenkirchen

  2. Mal wieder eine Botschaft die einem andere Sicht und Denkweisen eröffnet!!!!

    Vielen Dank Robert Pauly

    Gruß aus Rendsburg (SH)

  3. Man täuscht sich selbst, wenn man voraussetzt das jeder Kontakt immer in der Lage ist das Gesambild zu erkennen, man weiss ja am Anfang auch nie ob dieser Kontakt überhaupt gewillt ist dieses Gesamtbild so zu akzeptieren oder zu begreifen wie es ist. Aber lohnt es sich immer mit allen Mitteln jedes Detail zu erklären- ich denke nein. Danke Herr Pauly

    1. Ja, Herr Frei, das sehe ich auch so: Wir brauchen nicht ständig
      alle Informationen zu liefern, über die wir verfügen.

      Gut ist es aber sicherlich, über alle Informationen zu verfügen,
      die ein ernsthafter Kontakt braucht bzw. geliefert haben möchte.

      Viele Grüße sendet

      Robert Pauly

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